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AKTUELLES AUS DER CB-FUNK SZENE

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CB-Funk-Club Breisgau, Vereinslokal "Emmendinger Eck", Markgrafenstr. 32, EMjeden dritten Freitag, alle 2 Monate, um 20 Uhr MEZ/MESZ Treffen, Gäste willkommen!-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

L E T Z T E (!) Ausgabe des CB-KURIER ERSCHIENEN!Die aktuelle Ausgabe 3/2009 aus August 2009 schockierte: Es war die letzte Ausgabe! Nachdem also "CB-Funk" und "Funk" des VTH-Verlages sowie der "Radio Scanner" ihre Produktion eingestellt hatten, setzte sich das Sterben der Funkfachzeitschriften mit dem "CB-Kurier" fort. Dabei ist den Machern der Zeitung aber keine Schuld zu geben, denn auch die Produktion einer Zeitung muß sich rechnen, selbst, wenn Redaktion und Satz unentgeldlich und ehrenamtlich erfolgten. Eben die Finanzierung war durch die gesunkene Abnehmerzahl nicht mehr gewährleistet. Schade! Als Redakteur des CB-Kurier bedauere ich die Einstellung der Zeitung auf´s Tiefste, verstehe aber durchaus die Gründe. Dank an Ralf Alber und Rainer Gündler für Ihr bespielhaftes Engagement in Sachen CB-Funk-Information!

29.06.2014 Großbritannien: AM und SSB im CB-Funk freigegebenDie britische Regulierungsbehörde Ofcom hat in Großbritannien im CB-Funk die Modulationsarten AM und SSB freigegeben. Das gab die Behörde in einer Entscheidung vom 17. Juni 2014 bekannt. Die neue Regelung trat am 27. Juni 2014 in Kraft.Die Behörde bezieht sich dabei auf ein Statement vom Dezember 2013, in dem auch die technischen Parameter für den AM/SSB-Betrieb enthalten sind: Demzufolge sind in Großbritannien auf den 40 "CEPT"-CB-Kanälen neben der Modulationsart FM jetzt auch die Modulationsarten AM mit einer zulässigen Strahlungsleistung von 4 Watt und SSB mit einer zulässigen Strahlungsleistung von 12 Watt erlaubt. Die Strahlungsleistung wird dem Statement zufolge - ebenso wie in Deutschland - in ERP bemessen. Auf den speziellen "UK-Kanälen" im Frequenzbereich 27,60125 bis 27,99125 MHz ist weiterhin nur die Modulationsart FM zulässig.Bisher war im britischen CB-Funk nur die Modulationsart FM erlaubt. Mit der neuen Regelung hat die britische Regulierungsbehörde die europäische CEPT/ECC-Decision zum CB-Funk umgesetzt, die bereits im Juni 2011 in Kraft getreten war. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)01.07.2013 Österreich: SSB im CB-Funk lässt weiter auf sich warten...In Österreich lässt die Umsetzung der "CEPT/ECC-Decision" für den CB-Funk weiter auf sich warten. Das geht aus einer Auskunft hervor, die das österreichische "Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie" (BMVIT) einem CB-Funker auf Anfrage erteilte.In der "CEPT/ECC-Decision" sind u.a. die Modulationsarten AM, FM und SSB mit Sendeleistungen von 4 Watt (AM/FM) bzw. 12 Watt (SSB) als europäischer "CB-Standard" festgelegt. Noch Anfang dieses Jahres hatte das BMVIT dem Fachautor Harald Kuhl mitgeteilt, dass die CEPT-Regelung für den CB-Funk in Österreich im ersten Halbjahr 2013 "vollinhaltlich" umgesetzt werden soll (das Funkmagazin berichtete). In der jetzt erteilten Auskunft stellt das BMVIT stellt zwar immer noch in Aussicht, dass die CEPT-Regelung in Österreich eingeführt wird, nennt jedoch keinen Zeitrahmen mehr. Wörtlich heißt es in der Auskunft des BMVIT (Zitat): "Wir bedauern unsere optimistische Annahme und teilen Ihnen mit, dass die Umsetzung nach Durchführung der Formalprozedere mit der Europäischen Kommission kommen wird. Einen genauen Zeitpunkt, ab wann mit der Veröffentlichung gerechnet werden kann, gibt es nicht." (Zitatende)Österreich ist das einzige deutschsprachige Land, in dem die "CEPT/ECC-Decision" zum CB-Funk noch nicht in nationales Recht umgesetzt wurde. Die Decision trat bereits am 24. Juni 2011 in Kraft und sollte nach dem Wunsch der CEPT in deren Mitgliedsländern bis zum 1. Oktober 2011 in nationales Recht umgesetzt werden. In der Schweiz erfolgte die Umsetzung pünktlich am 1. Oktober 2011, in Deutschland am 7. Dezember 2011. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)25.06.2013 Stellvertretender Vorsitzender des DAKfCBNF zurückgetretenDer stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Arbeitskreises für CB- und Notfunk (DAKfCBNF), Friedel Everding, ist am 25. Juni 2013 mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten.Friedel Everding erklärte gegenüber dem Funkmagazin, sein Rücktritt sei aus "privaten und familiären Grunden" erfolgt. Everding gehört der DAKfCBNF-Mitgliedsvereinigung "Elbe-Weser-Runde" an. In das Amt des stellvertretenden DAKfCBNF-Vorsitzenden wurde er im August 2010 gewählt. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)23.06.2013 Deutsche Funk-Allianz: Auflösung beschlossenDie CB-Funk-Vereinigung Deutsche Funk-Allianz (DFA) wird aufgelöst. Das haben die Delegierten auf der Mitgliederversammlung des Vereins am 22. Juni 2013 in Baden-Baden beschlossen.Der Antrag auf Auflösung wurde vom langjährigen ehemaligen Vorsitzenden der DFA, Harald Westermann, gestellt. Harald Westermann begründete den Antrag mit der mangelnden Mitarbeit der Mitglieder. Keines der Mitglieder sei bereit, ein Amt zu übernehmen oder im Verein mitzuarbeiten. Die Deutsche Funk-Allianz wurde im Jahre 1993 gegründet und 1995 ins Vereinsregister eingetragen. Die letzte Tagung der DFA soll im Jahre 2014 in Schiffweiler stattfinden. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)01.06.2013 Neues CB-Funk-Projekt "citizensband.de"Ein neues Projekt mit dem Titel "citizensband.de" hat der hessische CB-Funker Jürgen Wiegand ins Leben gerufen.Jürgen Wiegand, der auch das Internet-Portal 9cb.de betreibt, möchte mit diesem Projekt nach eigener Darstellung die bundesweit vorhandenen Aktivitäten in Sachen CB-Funk erfassen, bündeln, unterstützen und den CB-Funkern auf einer gemeinsamen Plattform zur Verfügung stellen. Angestrebt ist ein bundesweites Informationsnetz, dessen gesammelte Informationen nicht nur im Internet, sondern auch per CB-Funk verbreitet werden sollen. Der Initiator weist darauf hin, dass es sich bei "citizensband.de" nicht um einen neuen Verein oder Verband handelt. Angedacht ist vielmehr eine Organisation ohne Hierarchien, bei der die Eigenständigkeit und Eigenverantwortung der mitwirkenden Personen unbedingt erhalten bleiben soll. Um dieses Projekt zu verwirklichen, möchte Jürgen Wiegand zunächst Kontakt mit CB-Funkern und verbliebenen CB-Funk-Clubs aufnehmen, um Ideen und Vorschläge zu sammeln. Kontaktdaten sowie weitere Informationen sind auf der Website www.citizensband.de zu finden. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)24.03.2013 DAKfCBNF spricht sich für Gespräche mit der DFA ausDie Delegierten des Deutschen Arbeitskreises für CB- und Notfunk (DAKfCBNF) haben sich auf ihrer Jahreshauptversammlung am 23. März 2013 in Wolfhagen einstimmig dafür ausgesprochen, Gespräche mit der Deutschen Funk-Allianz (DFA) zu führen. An der Veranstaltung nahmen als Gäste der Ehrenvorsitzende der DFA, Harald Westermann und die stellvertretende DFA-Vorsitzende Angela Steingräber sowie das DAKfCBNF-Gründungs- und Ehrenmitglied Hans Welling teil. Der Vorsitzende des DAKfCBNF, Heinz-Hermann Kück, erklärte gegenüber dem Funkmagazin, man werde "in nächster Zeit mit der DFA einen Ort vereinbaren, um dann auszuloten, wie man zusammenkommen kann, ohne dass der eine oder andere sein Gesicht verliert". Weiteres könnten nur die anstehenden Gespräche ergeben. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)01.01.2013 "CB-Funk Austria" unter neuer Leitung wieder onlineDas ging ja schnell: Die österreichische Internet-Plattform "CB-Funk Austria" hat am 3. Januar 2013 ihren Betrieb unter neuer Leitung wieder aufgenommen.Der bisherige Betreiber, Heimo Poiss, hatte am 24. Dezember vergangenen Jahres den Betrieb der Plattform eingestellt (das Funkmagazin berichtete). Daraufhin fanden sich engagierte Funkfreunde, die bereit waren, das Projekt fortzuführen. Die neue Website von "CB-Funk Austria" ist unter der altbekannten Adresse www.cb-funk.at erreichbar. Auch der von "CB-Funk Austria" ins Leben gerufene "European Day of QSO" soll weiterhin bestehen bleiben. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)15.12.2012 AUS für die CB-Funk-"Circulation Card" zum Jahresende...Zum Jahresende 2012 verliert die sog. CB-Funk-"Circulation Card" ihre Gültigkeit. Eine Verlängerung ist unseres Wissens nicht vorgesehen.Die "Circulation Card" (deutsche Bezeichnung: "Berechtigungskarte") wurde am 1. April 1992 von acht europäischen Fernmeldeverwaltungen eingeführt. Sie berechtigte Besucher der beteiligten Länder, auch solche CB-Funkgeräte mitzuführen und vorübergehend zu betreiben, die über die Modulationsart AM (später auch SSB) verfügten. Vorher war eine freizügige Mitnahme bzw. ein Betrieb im Ausland nur mit reinen FM-Geräten möglich, die der damaligen CEPT-Empfehlung entsprachen. Zunächst galt die "Circulation Card" in acht europäischen Ländern, später schlossen sich weitere Länder an. Seit 2008 gilt die "Circulation Card" nur noch in den Ländern Belgien, Deutschland, Frankreich, Liechtenstein, Spanien und der Schweiz.Mit der neuen "CEPT/ECC-Decision", die im Juni 2011 in Kraft trat und die neben FM auch die Modulationsarten AM und SSB als europäischen CB-Funk-Standard vorsieht, ist die "Circulation Card" überflüssig geworden. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)21.10.2012 Großer Besucherandrang auf der "Rheintal Electronica"Rund 2850 Besucher - ca. 200 mehr als im Vorjahr - besuchten die Hobbyfunkmesse "Rheintal Electronica", die am 20. Oktober 2012 in Durmersheim (Baden) stattfand. Mit dieser fast achtprozentigen Steigerung der Besucherzahlen hat sich der Aufwärtstrend der letzten Jahre bei dieser beliebten Veranstaltung fortgesetzt.Zu einem festen Bestandteil der "Rheintal Electronica" hat sich sogenannte "CB-Lounge" entwickelt, die in diesem Jahre zum fünften Male stattfand. Die "CB-Lounge" ist ein zusammenhängender Ausstellerbereich im Mittelpunkt der Halle, in dem sich Messebesucher bei Fachleuten über die Möglichkeiten des Jedermannfunks informieren und ggf. Funkgeräte und Zubehör erwerben können. Organisiert wird die "CB-Lounge" von einem kleinen Team unter der Leitung des Fachjournalisten Henning Gajek.Wie schon in den vergangenenen Jahr konnten sich die Besucher bei Marius Kroh von der Firma Alan Electronics über die neuesten Funkeräte der Marken Alan, Albrecht und Midland informieren. Reinhard Mader und sein deutscher Kooperationspartner, Herr Geistlinger von der Firma GSC Electronic-Center, stellten ihr "CB-Funk-Relais" vor und gaben bereitwillig Auskunft über die Entstehungsgeschichte dieses Projekts.Ein Team von Sprach-Gateway-Funkern aus Stuttgart informierte praxisnah über die Möglichkeiten, durch Zusammenschaltung von Jedermann-Funkgeräten mit dem Internet größere Entfernungen zu überbrücken. Einen Einblick in die Anfangstage des CB-Funks bot eine Ausstellung von historischen CB-Funkgeräten, die von den Funkfreunde Nordbaden präsentiert wurde. Traditionell wurden auch wieder die Gewinner der von der DCBO ausgerichteten AM- und SSB-Konteste sowie des Radio Activity Days 2012 ermittelt.Im Händlerbereich war der Funkkeller Weissach mit einem großen Stand vertreten und bot dort CB- und Amateurfunkgeräte sowie jede Menge Zubehör an. Zu den Gästen der "CB-Lounge" zählten unter anderem Dipl.-Phys. Wolfgang Schnorrenberg mit Gattin, Heinz Bestobka (DFA), Thomas Pfannebecker und Thomas Karten (beide DCBO), Dieter Löchter ("ECBF Brüssel"), Alexander und Rosemarie Eisele (rpa-Radio), Markus Neuner (Neuner Funk) und Wolfgang Fricke (Funkmagazin). Die Schweizer CB-Organisation SCBO war mit einem mehrköpfigen Delegaton angereist.Wolfgang Schnorrenberg nutzte die Gelegenheit, um sich von den Funkfreunden nach fast 40-jähriger Tätigkeit für den CB-Funk in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Er gilt als einer der wichtigsten Entwickler und Ideengeber in Sachen CB-Funk-Technik und war darüber hinaus in internationalen Gremien an der Schaffung von CB-Funk-Normen beteiligt.Zahlreiche Teilnehmer des Hobbyfunk-Internetforums "funkbasis.de" nutzten die "CB-Lounge", um sich zu treffen oder erstmals persönlich kennenzulernen. Die Reaktionen der Besucher waren überwiegend positiv. Gelobt wurde neben dem guten Waren- und Informationsangebot vor allem das unnachahmliche, fast "familiäre" Flair, das die Durmersheimer Messe von anderen, rein kommerziell geprägten Verkaufsmessen unterscheidet. Die nächste "Rheintal Electronica" findet am 19. Oktober 2013 statt. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)12.09.2012 Digimode-Programme "ROS" und "Opera" jetzt auch für CB-FunkerDie digitalen Datenübertragungs-Programme "ROS" und "Opera" sind jetzt auch in einer für den CB-Funk geeigneten Version erhältlich.Digitale Übertragungsverfahren wie z.B. ROS und Opera bestechen vor allem durch ihre Effizienz: Sie ermöglichen es, mit geringen Sendeleistungen über große Entfernungen Informationen zu übertragen. Deshalb bietet es sich an, solche Digimodes auch im CB-Funk zu verwenden. Bisher gab es bei der Verwendung der Programme ROS und Opera im CB-Funk Probleme, weil die Software ursprünglich für den Amateurfunk entwickelt wurde und Eingabemöglichkeiten von CB-Funk-spezifischen Parametern (z.B. Frequenz, Rufzeichen) nicht vorgesehen waren. Daraufhin wandte sich der CB-Funker und Funkamateur Alexander Eisele an den Entwickler dieser Programme, den Spanier Jose Alberto, und bat ihn, die Software "cb-kompatibel" zu machen. Jose Alberto reagierte schnell und modifizierte seine Programme entsprechend.Einige experimentierfreudige Hobbyfunker haben mit digitalen Übertragungsverfahren bereits Versuche im CB-Funk durchgeführt. Sie berichten im Internet-Forum "funkbasis.de" über ihre Erfahrungen. Benutzt wurde dabei vorwiegend der Kanal 25 in SSB (USB). Informationen zu den Digimodes ROS und Opera (in englischer, französischer und spanischer Sprache) gibt es im Internet unter http://rosmodem.wordpress.com. Dort steht auch die erforderliche Software zum Download bereit. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)08.07.2012 Freigabe von AM/SSB in Österreich dauert noch...In Östereich wird die Freigabe von AM und SSB im CB-Funk noch auf sich warten lassen. Das geht aus einer Auskunft hervor, die das österreichische "Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie" (BMVIT) einem CB-Funker auf Anfrage erteilte.Nach Angaben des BMVIT findet in der österreichischen Fernmeldeverwaltung derzeit "eine Reihe von Umsetzungsaktivitäten im Funkwesen" statt. Dies habe hauptsächlich mit den Ergebnissen der letzten Weltfunkkonferenz und Entscheidungen der Europäischen Kommission zu tun. Im Rahmen dieser Aktivitäten, in die auch der CB-Funk eingebunden ist, müssen die Frequenznutzungsverordnung (FNV), die Funkschnittstellen-Beschreibungsverordnung (FSBV) und die Verordnung, mit der "Generelle Bewilligungen" erteilt werden, geändert werden. Aufgrund der "verfügbaren Ressourcen" könne dies noch "mehrere Monate" in Anspruch nehmen. Grundsätzlich - so heißt es in der Auskunft des Ministeriums - sei aber geplant, die "CEPT/ECC-Entscheidung (...) auch in Österreich umzusetzen".In der CEPT/ECC-Entscheidung sind u.a. die Modulationsarten AM, FM und SSB mit Sendeleistungen von 4 Watt (AM/FM) bzw. 12 Watt (SSB) als europäischer "CB-Standard" festgelegt. Die Entscheidung trat am 24. Juni 2011 in Kraft und sollte nach dem Wunsch der CEPT in deren Mitgliedsländern bis zum 1. Oktober 2011 in nationales Recht umgesetzt werden (das Funkmagazin berichtete). Im deutschsprachigen Raum erfolgte die Umsetzung in der Schweiz pünktlich am 1. Oktober 2011, in Deutschland am 7. Dezember 2011.Die österreichische Fernmeldeverwaltung hat den CB-Funk bisher äußert restriktiv gehandhabt. Die dort betriebenen CB-Funkgeräte dürfen nur 40 Kanäle ausschließlich in der Modulationsart FM aufweisen (gemäß der alten "CEPT-Norm"). Selbst der Betrieb von Geräten mit umschaltbaren "Ländernormen" ist in Österreich verboten. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)22.03.2012 DAKfCBNF tagte in Bad FrankenhausenAm 17. März 2012 fand in Bad Frankenhausen (Thüringen) die Jahreshauptversammlung des Deutschen Arbeitskreises für CB- und Notfunk (DAKfCBNF) statt. Nach Angaben des Vereins nahmen an der Veranstaltung 13 Delegierte teil.Bei den anstehenden Wahlen wurde Heinz-Hermann Kück (AFD) zum Vorsitzenden gewählt. Er hatte dieses Amt bereits kommissarisch ausgeübt, nachdem der damalige Vorsitzende Bernd Böhle Ende Januar 2012 zurückgetreten war (das Funkmagazin berichtete). Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Friedel Everding (Elbe-Weser-Runde) wurde in seinem Amt bestätigt. Zum neuen Geschäftsführer des DAKfCBNF wurde Lutz-Wolf Zimmer (IGDFS) gewählt. Jürgen Tienken (Elbe-Weser-Runde) wurde in das Amt des Kassierers wiedergewählt.Breiten Raum nahm offenbar eine Diskussion über die Feier zum 30-jährigen Bestehen des DAKfCBNF ein. Es wurde der Beschluss gefasst, dass die Feier am 24. November 2012 in Sondershausen (Thüringen) stattfinden soll. Am Nachmittag - so heißt es in einer DAKfCBNF-Meldung - wolle man das dortige Bergwerk besichtigen; am Abend werde es "für die Delegierten und eingeladene Gäste einen Festakt" geben.Zu weiteren behandelten Tagesordnungspunkten und zu den auf der Tagung gefassten Beschlüssen gibt es bisher keine Informationen. Die nächste Jahreshauptversammlung des DAKfCBNF soll am 23. März 2013 stattfinden. Der Tagungsort wurde noch nicht festgelegt. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)05.02.2012 Midland 8001: Ein CB-Funk-Dinosaurier kehrt zurück...Die Firma Alan Electronics hat ihr CB-Mobilfunkgerät "Midland 8001" neu aufgelegt. Damit kehrt ein CB-Funk-"Dinosaurier" aus der SSB-Geräteklasse auf den deutschen CB-Funk-Markt zurück.Das Modell Midland 8001 wurde in Deutschland bereits in den achtziger Jahren als sog. "Export-Gerät" angeboten. Anfang 2007 kam das Gerät auch in einer "postalischen" Version heraus. Damit war das Midland 8001 eines der ersten Geräte, mit denen die damals in Deutschland versuchsweise freigegebene Modulationsart SSB legal genutzt werden konnte.Das neue Midland 8001 trägt die Zusatzbezeichnung "XT". Das Gerät verfügt - ebenso wie seine Vorgänger - nur über 40 Kanäle. Die Sendeleistung wurde der neuen europäischen CB-Funk-Regelung angepasst und beträgt 4 Watt in den Modulationsarten AM und FM sowie 12 Watt in der Modulationsart SSB. Unverändert geblieben ist das klassische, etwas altbackene Design des Geräts sowie die sperrige Größe (60x200x235 mm), die einen Einbau in kompakte Fahrzeuge erschweren könnte. Das technische Innenleben des Midland 8001 XT ist dagegen überarbeitet worden.Für Amateurfunkzwecke können der Frequenzbereich des Geräts auf 25,615 bis 30,105 MHz erweitert und die Sendeleistung auf ca. 20 Watt erhöht werden. Das Midland 8001 XT wird im Internet bereits für knapp 270 Euro angeboten, ist jedoch zur Zeit noch nicht lieferbar. (Stand: Anfang Februar 2012) Eine mehrsprachige Anleitung (auch in Deutsch) kann im Internet unter http://tinyurl.com/manual-8001xt heruntergeladen werden, (Quelle: FM - Das Funkmagazin)10.02.2012 DAKfCBNF-Vorsitzender Bernd Böhle zurückgetretenDer bisherige Vorsitzende des Deutschen Arbeitskreises für CB- und Notfunk (DAKfCBNF), Bernd Böhle, ist mit Wirkung vom 31. Januar 2012 von seinem Amt zurückgetreten.Bernd Böhle nannte für seinen Rücktritt berufliche und auch private Gründe. Bereits vom 25. Oktober 2011 bis 16. Januar 2012 habe er den stellvertretenden Vorsitzenden Friedel Everding gebeten, die Amtsgeschäfte des Vorsitzenden zu übernehmen. Während dieser Zeit habe er versucht, seine beruflichen und privaten Aktivitäten zu "sondieren". Abschließend habe er feststellen müssen, dass er "die Aufgaben innerhalb des DAKfCBNF e.V. nicht mehr optimal erledigen" könne.Bernd Böhle war im April 2007 zum Vorsitzenden des DAKfCBNF gewählt worden, nachdem sein Vorgänger Nils Ujma im Februar 2007 von seinem Amt zurückgetreten war. Durch Vorstandsbeschluss wurde der Geschäftsführer des DAKfCBNF, Heinz-Hermann Kück, zum kommissarischen Vorsitzenden des Vereins bestellt. Die reguläre Wahl des Vorsitzenden findet auf der Mitgliederversammlung des DAKfCBNF am 17. März 2012 in Bad Frankenhausen statt. Siehe dazu eine Meldung des DAKfCBNF unter http://tinyurl.com/6r3verw (Quelle: FM - Das Funkmagazin)07.12.2011 Neue CB-Allgemeinzuteilung: 12 Watt SSB offiziell freigegeben !Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 7. Dezember 2011 mit Verfügung 77/2011 eine geänderte Allgemeinzuteilung für den CB-Funk veröffentlicht.Hier die wichtigsten Änderungen:Die höchstzulässige Strahlungsleistung wurde auf 4 Watt in der Modulationsart AM und 12 Watt (PEP) in der Modulationsart SSB angehoben. An der höchstzulässigen Strahlungsleistung für die Modulationsart FM (4 Watt) hat sich nichts geändert. Die Strahlungsleistung wird wie bisher in ERP (äquivalente Strahlungsleistung, bezogen auf einen Lambda-1/2-Dipol) bemessen.Ersatzlos entfallen ist die bisherige Angabe zur maximal zulässigen Senderausgangsleistung an der Antennenbuchse des Funkgerätes, die bisher hilfsweise dazu diente, die "messtechnische Überprüfung praxisgerecht zu erleichtern". Ebenfalls entfallen ist die Anmerkung, dass die BNetzA davon ausgeht, dass Rundstrahlantennen keinen Gewinn gegenüber einem Dipol aufweisen.Geändert wurde der Passus über den Betrieb von Richtantennen: Er lautete in der alten Fassung (Zitat):"Bei der Verwendung von Antennen mit Gewinn (Richtantennen), nur in der horizontalen Ebene, gilt der Grenzwert von 4 Watt abweichend von § 2 Nr. 1 für die der Antenne zugeführte Leistung." (Zitatende)In der neuen, jetzt geltenden Fassung lautet dieser Passus (Zitat):"Bei der Verwendung von Antennen mit Gewinn (Richtantennen) gilt der Grenzwert aus § 2 Nr. 1 für die maximal zulässige äquivalente Strahlungsleistung. Dabei dürfen nur horizontal polarisierende Richtantennen verwendet werden." (Zitat Ende) (Anmerkung Red. Funkmagazin: In "§ 2 Nr. 1" sind die Grenzwerte 4 bzw. 12 Watt festgelegt.)An den übrigen Vorschriften für den CB-Funk hat sich nichts geändert. Unverändert geblieben ist auch der Hinweis, dass für ortsfeste Funkanlagen mit einer Strahlungsleistung ab 10 Watt EIRP eine Standortbescheinigung erforderlich ist. Im September 2011 hatte die BNetzA einen Entwurf zur Änderung der CB-Allgemeinzuteilung veröffentlicht (das Funkmagazin berichtete). Mit der jetzt veröffentlichten Allgemeinzuteilung ist die Behörde weitgehend diesem Entwurf gefolgt. Sie hat offensichtlich alle Einwände von CB-Funk-Nutzern, die eine praxisgerechtere Ausgestaltung der CB-Allgemeinzuteilung gefordert hatten, ignoriert.Die geänderte CB-Allgemeinzuteilung kann im Internet unter http://tinyurl.com/cb-allgemeinzuteilung-2011 heruntergeladen werden.(Quelle: FM Das Funkmagazin)4.12.2011 "Virtual CB-Funk": Neue Version 1.9 steht zum Download bereitDie Voice-Chat-Software "Virtual CB-Funk" (VCBF) steht seit 4. Dezember 2011 ist einer neuen Version 1,9 zum Download bereit."Virtual CB-Funk" ist ein Programm, mit dem sich cb-funk-ähnlicher Betrieb auf dem Computer simulieren lässt. Die Programmoberfläche ist der Frontplatte eines CB-Transceivers nachempfunden; die Kommunikation erfolgt jedoch i.d.R. nicht per Funk, sondern per VOIP über das Internet. Eine Anbindung von sog. HF-Gateways ist jedoch möglich.Die neue VCBF-Programmversion 1.9 bietet neben neuen Frontplatten-Layouts jetzt auch eine "Pagagei"-Funktion. Damit hat der Benutzer die Möglichkeit, seine Aussendung zurückzuhören, um Lautstärke und Modulation zu überprüfen. Verbessert wurde auch die Funktion des Aktivitäten-Monitors und die Möglichkeit, Doppelaussendungen zu verhindern. Das Programm kann im Internet unter www.virtual-cbfunk.de heruntergeladen werden. Der Download und die Nutzung sind kostenfrei. Der Betreiber von VCBF bittet die Benutzer, künftig nur die neue Programmversion 1.9 zu benutzen, weil nur damit die einwandfreie Funktion des Aktivitätenmonitors und das Unterbinden des "Doppelsprechens" gewährleistet werden kann. (Quelle: FM Das Funkmagazin)1. und 3.11.2011 Schweiz lenkt ein: 80-Kanal-Geräte weiterhin zulässigDas ging ja schnell: Das Schweizer "Bundesamt für Kommunikation" (BAKOM) hat der Firma Alan Electronics mitgeteilt, dass ihre neuen CB-Funkgeräte "AE 6790" und "AE 6891" nun doch in der Schweiz betrieben werden dürfen.Erst im vergangenen Monat hatte das BAKOM die Firma Alan darüber informiert, dass die besagten CB-Funkgeräte wegen der Umschaltmöglichkeit auf die deutschen Kanäle 41 bis 80 und die britischen "UK-Kanäle" nicht dem schweizerischen Frequenzzuweisungsplan entsprechen würden und deshalb der Betrieb der Geräte in der Schweiz nicht zulässig sei (das Funkmagazin berichtete).Nach Intervention von Alan lenkte das BAKOM ein und hob die ablehnenden Bescheide auf. Geräte mit Umschaltmöglichkeit auf deutsche bzw. britische Sonderkanäle dürfen also auch weiterhin in der Schweiz betrieben werden. Der Hersteller muss jedoch deutlich darauf hinweisen, dass in der Schweiz nur die dort zugelassenen Frequenzen benutzt werden dürfen.Update vom 03.11.2011:Auch die Schweizer CB-Vereinigung SCBO hatte sich nach Bekanntwerden des vermeintlichen Betriebsverbots für Multinorm-CB-Funkgeräte sofort mit dem BAKOM in Verbindung gesetzt. Das BAKOM teilte der SCBO daraufhin mit, dass die Schreiben an die Firma Alan, aus denen ein solches Betriebsverbot hervorging, "aus Versehen" verschickt worden seien. Die Behörde entschuldigte sich für die Verwirrung, die dadurch ausgelöst wurde. (Quelle FM Das Funkmagazin)22.10.2011 CB-Funk: 12 Watt SSB in der Schweiz und Liechtenstein zugelassenDie Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein haben mit Wirkung vom 1. Oktober 2011 ihre technischen Vorschriften für den CB-Funk geändert und die maximal zulässigen Sendeleistungen an die neue europäische CB-Regelung angepasst: Zugelassen sind in der Schweiz und Liechtenstein neben 4 Watt FM jetzt auch 4 Watt in der Modulationsart AM und 12 Watt PEP in der Modulationsart SSB. Die Leistungsangaben beziehen sich auf den Antennenanschluss des Funkgeräts. In der Schweiz ist für den Betrieb von CB-Funkgeräten nach wie vor eine "Konzession" (Genehmigung) der Aufsichtsbehörde BAKOM erforderlich, in Liechtenstein ist der CB-Funk allgemein freigegeben. (Quelle: FM Das Funkmagazin)14.08.2011 Intek: Neues CB-Mobilgerät mit Headset und externer PTT-TasteEin neues CB-Mobilfunkgerät mit der Bezeichnung "M-899 VOX" bringt der italienische Funkgerätehersteller Intek auf den Markt.Als Besonderheit wird das "M-899 VOX" - zusätzlich zum herkömmlichen Mikrofon - mit einem Headset und einer separaten PTT-Taste ausgeliefert. Die PTT-Taste kann mit einem Klettband an einem passenden Ort befestigt werden. Wahlweise kann die Sende-/Empfangsumschaltung auch durch die eingebaute VOX des Geräts erfolgen. Durch die Benutzung des Headsets und der VOX (bzw. der externen PTT-Taste) ist es möglich, Funkbetrieb in einem Fahrzeug durchzuführen, ohne dass der Fahrer ein Mikrofon in die Hand nehmen muss. Die übrige Ausstattung des in China produzierten Geräts entspricht der "gehobenen Mittelklasse": Es verfügt über die Modulationsarten AM und FM, neun schaltbare "Ländernormen", regelbare Empfänger-Empfindlichkeit (RF-Gain), ANL-Störunterdrückung, schaltbaren Automatik-Squelch sowie ein blaues LCD-Display mit Kanal- und Frequenzanzeige, Balken-S-Meter und diversen Statusanzeigen. Die Kanalumschaltung erfolgt über einen Drehknopf am Gerät; eine Kanalwahl per Mikrofon ist nicht möglich.Für Amateurfunkzwecke kann der Frequenzbereich des Geräts auf 25,610 bis 30,105 MHz erweitert werden.(Quelle: FM Das Funkmagazin)29.06.2011 CB-Funk-Warnsystem mit ADAC-Mobilitätspreis ausgezeichnetDer ADAC-Bayern hat die Autobahndirektion Nordbayern für ihr Projekt "CB-Warnfunk in Warnleitanhängern" mit seinem diesjährigen "Mobilitätspreis" ausgezeichnet. Das berichten die "Nürnberger Nachrichten" in ihrer Online-Ausgabe. Nach Auffassung des ADAC wird durch den CB-Warnfunk "ein höchst innovativer und messbarer Beitrag zur Verkehrssicherheit" geboten. Der ADAC-Mobilitätspreis wird jedes Jahr für "Neuerungen, Ideen und Forschungsprojekte" verliehen, die "der Mobilität der Bürger nützen oder einen gewichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten". Die Autobahndirektion Nordbayern hatte den CB-Warnfunk auf Autobahnen erstmals im Jahre 2008 im Rahmen eines Pilotprojektes eingeführt (das Funkmagazin berichtete). Andere Bundesländer, z.B. Nordrhein-Westfalen, folgten.Nach Angaben des Leiters der Autobahnmeisterei Geiselwind, der das Projekt seinerzeit gestartet hatte, gab es auf dem von ihm betreuten Autobahnabschnitt seit Einführung des CB-Warnfunks in Baustellenbereichen keinen keinen einzigen LKW-Unfall mehr. (Quelle: FM Das Funkmagazin)27.03.2011 "Funkspruch Weil der Stadt" sendet ab April nur noch monatlichDer "Funkspruch Weil der Stadt" wird ab April 2011 nur noch einmal im Monat ausgestrahlt. Sendetermin ist jeweils der erste Sonntag im Monat. Bisher war der Funkspruch wöchentlich erschienen.Die "Macher" des Rundspruchs, Ralf und Conny Alber, begründen die Reduzierung der Sendungen damit, dass die Zahl der CB-Funk-Nachrichten im Laufe der Zeit erheblich zurückgegangen ist. Es werde immer schwieriger, damit einen wöchentlichen Rundspruch zu füllen. Auch das Feedback der Hörer habe nachgelassen. Der "Funkspruch Weil der Stadt" ist die älteste Rundspruch-Sendung im deutschen CB-Funk. Er wurde im August 1978 von der CB-Station "Waldeck" gegründet und ab 1981 von der Station "Sperber" betrieben. Im Januar 1984 übernahm Ralf Alber die Leitung und Moderation des Funkspruchs. Seit 1989 wird er bei dabei tatkräftig von seiner Frau Conny ("Kleine Lady") unterstützt. Seit November 2005 wird der Funkspruch auch als MP3-File produziert. Die MP3-Files werden auf verschiedenen CB-Funk-Homepages zum Download angeboten und können auch direkt von der Funkspruch-Redaktion per E-Mail bezogen werden. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)27.03.2011 CB-Vereinigungen tagten im März (Kurzrückblick)Sechs überregionale CB-Vereinigungen aus Deutschland und der Schweiz hielten im März 2011 ihre Mitgliederversammlungen ab. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung dieser Veranstaltungen im Telegrammstil. Weitere Infos dazu findet Ihr - sofern vorhanden - unter den beigefügten Links.Am 6. März traf sich die "Elbe-Weser-Runde" (EWR) in Petershagen zu ihrer Bundeshauptversammlung. Bei den anstehenden Wahlen wurde Jürgen Tienken zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt; neuer stellvertretender Bundesvorsitzender ist Hubertus Köcher, das Amt der Schriftführerin und Pressesprecherin nimmt künftig Heidi Baade-Meyer wahr. Jürgen Tienken hat zu dazu einen Bericht im News-Bereich der EWR unter www.elbe-weser-runde.de/aktuelles.html veröffentlicht.Die Jahreshauptversammlung der "Deutschen CB-Funk Organisation" (DCBO) fand am 12. März in Mutterstadt statt. Die Mitglieder beschlossen, auch in diesem Jahr wieder einen AM-Kontest und einen SSB-Kontest durchzuführen. Zum Geschäftsführer wurde Klaus-Dieter van Wasen gewählt; er hatte dieses Amt bisher kommissarisch ausgeübt.DCBO-Pressesprecher Henning Gajek war vor Ort und berichtet unter www.dcbo.net/articles.php?article_id=242Wenig personelle Veränderungen gab es bei der Bundesdelegiertenversammlung der "Arbeitsgemeinschaft Funk" (AFD), die am 13. März in Bergisch Gladbach stattfand. Alle Vorstandsmitglieder und fünf Beisitzer wurden in ihren Ämtern bestätigt, als sechster Beisitzer rückte Heinz-Hermann Kück nach. Die Anzahl der beim DAKfCBNF vertretenen "Regierungsbezirke" wurde von sieben auf sechs reduziert.Jürgen Tienken hat auch zu dieser Veranstaltung einen Bericht unter www.elbe-weser-runde.de/aktuelles.html veröffentlicht.Ebenfalls am 13. März trafen sich unsere Schweizer Funkfreunde von der "Swiss CB Organisation" (SCBO) in Rothrist zu ihrer Generalversammlung. Die SCBO pflegt seit Jahren einen guten Kontakt zur Aufsichtsbehörde BAKOM; auch dieses Mal war wieder ein BAKOM-Vertreter anwesend. Diskutiert wurde u.a. die Frage, ob die Schweiz die zukünftige 12-Watt-SSB-Regelung übernehmen wird. Die Behörde ist nicht abgeneigt, es müssen aber noch formalrechtliche Probleme, insbesondere zur sog. "Konzessionspflicht", geklärt werden. Bei den anstehenden Wahlen wurde u.a. der bisherige Sekretär Thomas Fischer zum neuen Präsidenten gewählt, neuer Geschäftsführer ist Daniel Kohler. Weitere Infos zur SCBO-Tagung hat Henning Gajek unter www.dcbo.net/articles.php?article_id=239 zusammengestellt.Der Deutsche Arbeitskreis für CB- und Notfunk (DAKfCBNF) tagte am 26. März in Diemelstadt-Wrexen. Bei den Vorstandswahlen gab es keine personellen Veränderungen; Bernd Böhle wurde als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt, ebenso der stellvertretende Vorsitzende Friedel Everding und der Geschäftsführer Heinz-Hermann Kück. Der Verein will in Zukunft wieder mehr Öffentlichkeitsarbeit betreiben und sich seiner Zielgruppe öffnen.Siehe dazu eine Meldung des DAKfCBNF unter http://deutscher-arbeitskreis-fuer-cb-und-notfunk-ev.de/files/bericht_zur_jhv_2011.pdf und einen Bericht von Jürgen Tienken unter www.elbe-weser-runde.de/news.htmlEinen Generationenwechsel gab es im Vorstand der Deutschen Funk-Allianz (DFA), die ebenfalls am 26. März in Netphen ihre "Parlamentsvollversammlung" abhielt. Drei "Urgesteine" der DFA, der Vorsitzende Harald Westermann, dessen Stellvertreter Randolf Rauer und der Kassenwart Walter Nehrenheim hatten bereits im Vorfelde erklärt, dass sie für ihre Ämter nicht mehr kandidieren werden. Zum neuen DFA-Vorsitzenden wurde der bisherige Präsident Hans Bestobka gewählt; neue stellvertretende Vorsitzende ist Angela Steinhuber, das Amt des Kassenwarts übernimmt Kurt Lorsbach. Das freigewordene Präsidenten-Amt bleibt vorerst unbesetzt. Harald Westermann - er war seit der Gründung der DFA deren Vorsitzender - wurde zum "Ehrenvorsitzenden" ernannt.Die DFA hat dazu einen "Vorbericht" unter www.deutsche-funk-allianz.de/News/28.03.2011_Vorbericht_-_DF.htm veröffentlicht. Einen ausführlichen Bericht hat der Verein für die nächsten Tage angekündigt. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)13.03.2011 Auch in diesem Jahr: DCBO organisiert AM- und SSB-KontestDie Deutsche CB-Funk-Organisation (DCBO) wird auch in diesem Jahr wieder einen AM-Kontest und einen SSB-Kontest organisieren. Das hat der Verein auf seiner Mitgliederversammlung am 12. März 2011 in Mutterstadt beschlossen.Der AM-Kontest soll am 28. Mai und der SSB-Kontest am 30. Juli 2011 stattfinden. Einzelheiten will die DCBO voraussichtlich ab 1. Mai 2011 im Internet unter www.cb-funk-kontest.de bekanntgeben. Der AM-Kontest findet bereits zum dritten Male statt; er wurde erstmals im März 2009 durchgeführt. Der Kontest soll u.a. an die Anfangszeiten des CB-Funks in Deutschland erinnern - damals war AM die vorherrschende Modulationsart - und einen Anreiz bieten, mit alten CB-Funkgeräten wieder Betrieb zu machen.Der SSB-Kontest wurde erstmals im vergangenen Jahr durchgeführt. Die Modulationsart SSB ist im CB-Funk in Deutschland seit Mai 2002 erlaubt. Eine Entscheidung der Konferenz der europäischen Fernmeldeverwaltungen (CEPT), die im Rahmen einer europäischen Harmonisierung des CB-Funks u.a. SSB mit einer Sendeleistung bis 12 Watt PEP vorsieht, ist zur Zeit in Arbeit; sie wird Mitte 2011 erwartet. (Quelle: FM - Das Funkmagzin)13.03.2011 Neue Version von "Virtual-CBFunk" steht zum Download bereitEine neue Version des Programms "Virtual-CBFunk" (VCBF) steht seit 13. März 2011 zum Download bereit."Virtual-CBFunk" ist eine Audiochat-Software, mit der sich cb-funk-ähnlicher Betrieb auf dem Computer "simulieren" lässt. Die Kommunikation erfolgt dabei jedoch nicht auf dem Funkwege, sondern per VoIP über das Internet (das Funkmagazin berichtete). Die neue VCBF-Programmversion 1.0 bietet dem Benutzer jetzt 40 "Sprechfunk-Kanäle" - bisher waren es nur 22. Neu ist eine Sprachausgabe, die beim Ein- bzw. Umschalten den jeweiligen Kanal ansagt. Ebenfalls neu ist ein integrierter Minichat zum Austausch von Kurzmitteilungen. Der Anschluss von Funkgeräte-Mikrofonen mit PTT und ggf. Up/Downtasten, die für VCBF umgebaut wurden, ist jetzt generell über den COM-Port des Computers möglich. Die Programmoberfläche, die der Frontplatte eines CB-Funkgeräts nachempfunden ist, wurde überarbeitet; sie steht jetzt in mehreren Layouts zur Verfügung. Ein neugestaltetes "S-Meter" soll die Illusion eines echten CB-Funk-Betriebs verstärken.Die neue Version von "Virtual-CBFunk" kann im Internet unter www.virtual-cbfunk.de heruntergeladen werden. Der Download und die Nutzung des Programms sind kostenfrei. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)24.02.2011 Entwurf der neuen CB-Funk-CEPT-Decision im Internet veröffentlichtDas europäische "Electronic Communications Committee" (ECC) hat am 23. Februar 2011 den Wortlaut des Entwurfs der neuen CB-Funk-CEPT-Entscheidung ("Decision") ins Internet gestellt.Das englischsprachige Dokument kann unter http://tinyurl.com/draft-cept-cbdecision als doc-File heruntergeladen werden. Henning Gajek (DCBO) hat eine "inoffizielle" deutsche Übersetzung des Textes angefertigt; die unter www.dcbo.net/articles.php?article_id=233 zu finden ist.Die neue CEPT-"Decision" hat das Ziel, in den 48 europäischen Mitgliedsstaaten der CEPT eine einheitliche Regelung mit erweiterten Möglichkeiten für den CB-Funk zu schaffen. Die bisherige Decision schreibt als europäischen "CB-Standard" lediglich 40 Kanäle in der Modulationsart FM vor. In der neuen Decision werden zusätzlich auch die Modulationsarten AM und SSB mit Sendeleistungen von 4 Watt (AM) bzw. 12 Watt (SSB) als europäischer CEPT-Standard festgelegt.Der jetzt veröffentlichte Entwurf der CEPT-Decision wurde im Dezember vergangenen Jahres auf einer CEPT-Tagung in Helsinki verabschiedet (das Funkmagazin berichtete). Auf die Veröffentlichung folgt jetzt eine zweimonatige öffentliche Kommentierungsphase, die bis zum 23. April 2011 dauert. Nach dem Inkrafttreten der neuen Decision muss diese dann von den einzelnen CEPT-Mitgliedsstaaten jeweils in nationales Recht umgesetzt werden. (Quelle: FM - Das Funkmagazin)27.01.2011 CB-SSB-Handfunkgerät AE 2990 AFS lieferbarDie Firma Alan Electronics hat Ende Januar 2011 die erste Charge des CB-SSB-Handfunkgeräts "Albrecht AE 2990 AFS" an die Funk-Fachhändler ausgeliefert.Das "AE 2990 AFS" ist das erste SSB-Handfunkgerät auf dem deutschen Markt, das vom Hersteller für die Nutzung im CB-Funk zertifiziert ist (das Funkmagazin berichtete). Das Gerät verfügt neben SSB auch über die Modulationsarten AM und FM. Diverse schaltbare "Ländernormen" lassen eine Benutzung in zahlreichen europäischen Ländern zu. Für den Einsatz im Amateurfunk kann das Gerät auf Amateurfunk-Frequenzen (10m und 12m) umgerüstet werden. Die Bedienungsanleitung des "AE 2990 AFS" kann im Internet unter http://service.alan-electronics.de/news/AE2990AFS-D-GB-F-manuals.pdf heruntergeladen werden. Erste Erfahrungsberichte gibt's unter http://funkbasis.13th286.alfahosting.org/viewtopic.php?f=2&t=23762&start=6123.01.2011 Personalentflechtung bei DCBO und "ECBF Brüssel"Der Vorsitzende der Deutschen CB-Funk-Organisation (DCBO), Thomas Pfannebecker, hat sein Amt als Generalsekretär der sog. "ECBF Brüssel" niedergelegt. Das geht aus einer Meldung der DCBO vom 22.01.2011 hervor.Gleichzeitig legte der Präsident der "ECBF Brüssel", Dieter Löchter, sein Amt als kommissarischer Geschäfts-führer der DCBO nieder. Zur Begründung heißt es in der DCBO-Meldung, "einigen ECBF-Vertretern und DCBO-Mitgliedern" habe es nicht gefallen, "dass sowohl der Präsident sowie der Geschäftsführer der ECBF gleicher-maßen aus den selben Reihen, der DCBO, stammten". Es seien inoffiziell Befürchtungen aufgekommen, "man würde zukünftig vielleicht nur noch die Interessen Deutschlands effektiv vertreten und andere Länder vernachlässigen". Als neuer kommissarischer Geschäftsführer der DCBO wurde Klaus-Dieter van Wasen eingesetzt. Er war bereits seit Dezember als stellvertretender Geschäftsführer tätig.Die DCBO betont, dass sie "weiterhin Mitglied in der ECBF bleiben" und deren Ziele "aktiv unterstützen" werde.(FM Das Funkmagazin)21.11.2010 DAKfCBNF geht mit neuer Homepage onlineDer Deutsche Arbeitskreis für CB- und Notfunk (DAKfCBNF) geht mit einer neuen Homepage ins Internet. Das teilte der Geschäftsführer des DAKfCBNF, Heinz-Hermann Kück, dem Funkmagazin mit.Die neue Homepage ist unter www.deutscher-arbeitskreis-für-cb-und-notfunk-ev.de erreichbar und soll am 12. Dezember 2010 fertiggestellt sein. Mit der bisherigen Homepage unter der Domain www.dakfcbnf.de hat es nach Angaben von Heinz-Hermann Kück "Probleme verschiedener Art" gegeben. Deshalb habe der Vorstand beschlossen, eine neue Homepage aufzubauen. Nur diese sei dann nach Fertigstellung die "offizielle Homepage" des DAKfCBNF. Die alte Homepage soll anschließend aus dem Netz genommen werden.Die alte Domain "www.dakfcbnf.de" ist bei der Registrierungsstelle DENIC auf den Namen des Vereins und die Adresse des "Ehrenvorsitzenden" Franz Ahne registriert. Die neue Domain ist auf den Namen des Geschäftsführers Heinz-Hermann Kück eingetragen. (FM Das Funikmagazin)19.10.2010 CEPT macht den Weg frei für europaweiten CB-Funk mit 12 Watt SSBAm 15. und 16. Dezember 2010 tagte in Helsinki das CEPT/ECC-Projektteam FM38. Auf der Tagesordnung stand auch der Entwurf der neuen CEPT-Entscheidung ("Decision") für den CB-Funk. Dipl.-Phys. Wolfgang Schnorrenberg (Fa. Alan Electronics) stellte den Entwurf dort formal vor.Wie Wolfgang Schnorrenberg dem Funkmagazin mitteilte, fanden die Teilnehmer in Helsinki eine Formulierung für den Entwurf, die es ermöglichte, diesen schließlich ohne Gegenstimmen anzunehmen. Damit ist der Weg zu einem europaweiten CB-Funk mit 4 Watt FM, 4 Watt AM und 12 Watt SSB frei. Die CEPT-Entscheidung wird jetzt an die CEPT-Arbeitsgruppe Frequenzmanagement zur Veröffentlichung weitergegeben. Vor der endgültigen Inkraftsetzung sehen die CEPT-Regularien noch eine öffentliche Infophase vor. Sobald die neue CEPT-Entscheidung in Kraft tritt, müssen die CEPT-Staaten diese in ihre nationalen CB-Vorschriften einarbeiten. Die bisherigen CEPT-Entscheidungen, die nur 40 Kanäle FM im CB-Funk vorsehen, verlieren dann ihre Gültigkeit. Länder, die unter Berufung auf die CEPT-Entscheidungen bisher nur 40 Kanäle FM zuließen, werden sich dann nicht mehr gegen AM und SSB wehren können.Parallel zur CEPT-Entscheidung wird beim europäischen Normungsinstitut ETSI die neue CB-Funk-Norm EN 300433 erstellt. Am 25. November 2010 ging dort die öffentliche Kommentierungsphase zu Ende. Die EU-Länder hatten keine Einwände gegen die neue Norm - lediglich aus den Niederlanden gab es einige sachliche und redaktionelle Kommentare (das Funkmagazin berichtete). Wenn weiterhin alles nach Plan läuft, soll das Verfahren bei ETSI Ende Mai 2011 mit der Publizierung der neuen Norm abgeschlossen sein. (FM Das Funkmagazin)24.10.2010 Weiterhin Zuwachs bei der "Rheintal Electronica" mit "CB-Lounge"Am 23. Oktober 2010 fand in Durmersheim die Hobbyfunkmesse "Rheintal Electronica" statt. Nach Angaben des Veranstalters nahmen rund 2450 Besucher die Gelegenheit wahr, sich über die Möglichkeiten des Hobbyfunks zu informieren oder bei einem der zahlreichen Händler Geräte und Zubehör zu erwerben. Die Besucherzahl nahm damit im Vergleich zum Vorjahr um ca. 100 zu; auch die Zahl der Händler erhöhte sich um 20. Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort, der bereits im vergangenen Jahr sichtbar wurde (das Funkmagazin berichtete).Zum dritten Mal fand im Rahmen der Rheintal Electronica die sogenannte "CB-Lounge" statt. Bei der "CB-Lounge" handelt es sich um einen zusammenhängender Ausstellerbereich im Mittelpunkt der Halle; in dem interessierten Messebesuchern die Möglichkeit geboten wird, sich speziell über den CB-Funk zu informieren und ggf. Funkgeräte und Zubehör zu erwerben.Das bisherige Konzept der CB-Lounge wurde auch in diesem Jahr weitgehend beibehalten. Wie schon in den Vorjahren boten die Firmen Badenfunk, CB-Zentrum und der Funkkeller Weissach ihre Waren an. Die Funkfreunde Nordbaden waren wieder mit einer interessanten Sammlung von Funkgeräten aus den Anfangstagen des CB-Funks vertreten. Marius Kroh von der Firma Alan Electronics präsentierte u.a. technische Unterlagen eines neuen Albrecht-SSB-Handfunkgeräts, das im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll. Simon Parker ("Simon the Wizzard") - bekannt durch seine Testberichte in CB-Publikationen und durch zahlreiche YouTube-Videos - stand in einem Interview mit Henning Gajek Rede und Antwort und stellte den Besuchern einige interessante Prototypen vor. Messebesucher konnten ihre Funkgeräte auf einem Stabilock-Messplatz überprüfen lassen.Sebastian W. Zettl, Autor von Sachbüchern über Sommerkamp- und Zodiac-Funkgeräte, stellte ein funktionsfähiges Handmuster seines SSB-Handfunkgeräte-Projekts vor. Es handelt sich dabei um Module, die genau in das Gehäuse eines Zodiac-Handfunkgeräts passen. Sie ergeben - fertig zusammengesetzt - ein SSB-Handfunkgerät mit einem Frequenzbereich von 21 bis 30 MHz und einer Sendeleistung von 10 Watt (das Funkmagazin berichtete). Ob bzw. in welcher Form (z.B. Bausatz, Kleinserie) diese Module später einmal erhältlich sein werden, ist noch nicht geklärt.Als Gäste waren auf der CB-Lounge u.a. Jürgen Langendörfer und Frau, Gabi Hilzendegen, Michael König (Präsident der SCBO), dessen Amtsvorgänger Daniel Schuler und Astrid Bucher (ebenfalls SCBO), Markus Neuner (Neuner-Funk), Joachim Römer ("Romeo Oscar", Moderator bei "funkbasis.de"), Alexander und Rosemarie Eisele von "rpa-Radio" sowie Wolfgang Fricke vom Funkmagazin erschienen. Der Sender SWR4 führte u.a. ein Interview mit Henning Gajek; auch Mitarbeiter anderer regionaler Medien waren vor Ort und werden voraussichtlich über die Rheintal Electronica und die CB-Lounge berichten.Der Erlös der traditionellen Tombola in Höhe von 100 Euro wurde dem Bürgermeister von Durmersheim übergeben und wird vor Ort für gemeinnützige Zwecke verwendet.Unabhängig von der CB-Lounge war der CB-Funker "Clerence" mit einem eigenen Stand auf der Rheintal Electronica vertreten. Er verteilte dort Informationsmaterial und selbst erstellte Flyer, in denen auf leicht verständliche Weise die Vorteile des CB-Funks erklärt wurden. Die Idee der "CB-Lounge" wurde im Jahre 2008 geboren. Auslöser war die Entscheidung der damaligen "Interessengemeinschaft CB-Funk Baden-Württemberg", auf der Stuttgarter Freizeitmesse "Hobby & Elektronik" keinen CB-Funk mehr zu präsentieren und der Wunsch, dafür einen möglichst adäquaten Ersatz zu finden. Ausrichter der CB-Lounge ist die CB-Funk-Vereinigung "DCBO". Mittlerweile hat sich die CB-Lounge zum festen Bestandteil der Rheintal-Electronica entwickelt und soll nach dem Willen der Veranstalter auch im nächsten Jahr wieder stattfinden. (FM Das Funkmagazin)17.10.2010 Buch "Das war CB-Funk" - eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit...Autor des Buches ist der CB-Funker und Funkamateur Volker Knies. Volker Knies war in der Hobbyfunk-Szene bekannt für seine Antennen-Konstruktionen, die er nebenberuflich unter dem Label "DXANTENNEN" von 1991 bis Anfang 2009 vertrieb.In seinem Buch "Das war CB-Funk" beschreibt Volker Knies die Anfänge und "Blütejahre" des CB-Funks (bis ca. 1981). Bei "alten" Funkern, die diese Anfangsjahre miterlebt haben, werden die Schilderungen des Autors wohl mitunter wehmütige Erinnerungen hervorrufen. Für jüngere CB-Funker dürfte die Lektüre des Buches eine interessante Zeitreise darstellen, die ihnen vermittelt, wie es "damals" in der CB-Funk-Szene aussah. Das Buch "Das war CB-Funk" umfasst 56 Seiten im Format DIN A5 und wird direkt vom Autor vertrieben. Es kostet 9,90 Euro (incl. Versand) und kann im Internet unter www.dxantennen.de bestellt werden. (FM - Das Funkmagazin)10.10.2010 ECBF-Logo: OAMI-Nichtigkeitsentscheidung im Volltext abrufbarDas europäische Registrierungsamt OAMI hat jetzt den vollen Wortlaut seiner Entscheidung über die Nichtigkeit der Geschmacksmuster-Eintragung des ECBF-Logos ins Internet gestellt. Das 27 Seiten umfassende Dokument (in italienischer Sprache) kann unter http://oami.europa.eu/LegalDocs/BoA/2008/it/R1775_2008-3.pdf heruntergeladen werden.Außerdem hat OAMI die Nichtigkeit der Logo-Eintragung im "Blatt für Gemeinschaftsgeschmacksmuster" Nr. 216/2010 veröffentlicht. Bereits im März 2010 hatte die Dritte Beschwerdekammer von OAMI die Eintragung des ECBF-Logos als europäisches Geschmacksmuster für nichtig erklärt (das Funkmagazin berichtete). Diese Eintragung war ursprünglich im Dezember 2006 auf Antrag der sog. "ECBF Warschau" vorgenommen worden. Gegen die Eintragung hatte die sog. "ECBF Brüssel" Beschwerde erhoben und damit letztlich vor der OAMI-Beschwerdekammer Recht bekommen. (FM - Das Funkmagazin)21.08.2010 Neu von Alan: Kompaktes CB-Mobilgerät mit FrontlautsprecherDie Firma Alan Electronics hat ein neues CB-Mobilfunkgerät mit der Bezeichnung "Albrecht AE 6490" auf den Markt gebracht.Das "AE 6490" verfügt über die Modulationsarten AM und FM, diverse schaltbare "Ländernormen", Scanner, fünf Speicherkanäle, Kanal-9/19-Taste sowie das Rauschunterdrückungssystem ASQ. Das Gerät besitzt einen Frontlautsprecher und wird mit einem DIN-Einbaurahmen geliefert. Zielgruppe dürften in erster Linie LKW-Fahrer sein, die europaweit immer noch die größte Käufergruppe von CB-Funkgeräten ausmachen. Das "AE 6490" wird von dem chinesischen Hersteller Yosan produziert und ist - mit geringfügigen technischen Abweichungen - in Europa auch unter der Bezeichnung "Lafayette Trucker" erhältlich. Erste Musterexemplare des "AE 6490" wurden Anfang August an Fachhändler ausgeliefert. Die endgültige Lieferung soll Ende September 2010 erfolgen. Der Preis beträgt knapp 120 Euro. Die Bedienungsanleitung des Geräts kann im Alan-Servicebereich unter http://service.alan-electronics.de/CB/AE6490/AE6490-Anleitung-Usermanual.pdf heruntergeladen werden. Ein (englischsprachiges) Testvideo ist bei YouTube unter http://tinyurl.com/video-ae6490 zu finden.(FM - Das Funkmagazin)01.08.2010 Die neue CB-Funk-Norm - Stand der DingeDie neu überarbeitete "CB-Funk-Norm" EN 300 433 befindet sich zur Zeit in einer öffentlichen Kommentierungsphase, dem sog. "Public Enquiry".Beim "Public Equiry" haben die nationalen Normenausschüsse der EU-Mitgliedsländer die Möglichkeit, Kommentierungen und ggf. kleinere Änderungsvorschläge zu der betreffenden Norm vorzubringen. Das können z.B. Druckfehler sein, falsche Nummerierungen, offensichtlich falsch angegebene Grenzwerte oder ähnliches. Die Grenzwerte-Parameter selbst (im vorliegenden Falle z.B. die neuen Leistungswerte 4 Watt AM und 12 Watt SSB) können im "Public Enquiry" nicht mehr geändert werden, denn sie wurden bereits in vorausgegangenen Prozessen von anderen Gremien festgelegt. Die Kommentierungsphase der neuen Norm EN 300 433 dauert bis November 2010. Der nationale Normenausschuss für Deutschland, die DKE, hat hat in einem Rundschreiben den Monat Oktober als Abgabetermin für die Kommentierung genannt.Zum "Rapporteur" für die neue Norm beim europäischen Normungsinstitut ETSI ist Dipl.-Phys. Wolfgang Schnorrenberg bestellt worden. Seine Aufgabe besteht darin, die "Public Enquiry"-Meldungen zu sammeln und ggf. in einem "Resolution meeting" einzuarbeiten. Anschließend geht der Standard an die nächsthöhere ETSI-Kommission (ERM) zurück und wird dort freigegeben. Wenn es nur editorielle Änderungen gegeben hat, kann die Norm anschließend direkt im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden und damit in Kraft treten; bei anderen Änderungen kann unter Umständen noch eine Abstimmung angeordnet werden. Die neue Norm bringt auch für die Hersteller von CB-Funkgeräten erhebliche Vorteile bei der Zulassung (der sog. "Konformitätsbewertung") neuer Funkgeräte. Bisher gibt es getrennte Normen für Geräte mit Winkel- bzw. Frequenzmodulation (EN 300135) und für solche mit Amplitudenmodulation (EN 300433). CB-Funkgeräte, die sowohl über FM als auch über AM bzw. AM/SSB verfügen, müssen bisher vom Hersteller aufwendig nach zwei Normen geprüft werden, bevor sie in den Handel gebracht werden dürfen. In der neuen Fassung der Norm EN 300433 sind die technischen Parameter und Prüfverfahren für FM- und AM- bzw. AM/SSB-Geräte zusammengefasst und vereinheitlicht worden. Die Prüfung kann dann für alle Modulationsarten nach nur einer einzigen Norm durchgeführt werden. Die bisherige "FM-Norm" EN 300135 wird in Zukunft entfallen.Mit der neuen Norm werden auch technische Altlasten beseitigt, die noch aus den Anfangszeiten des CB-Funks stammen. So entfällt in der neuen Norm z.B. die Forderung nach 1,5 V Spannungsfestigkeit der Mikrofoneingänge, die es in dieser Form seit ca. 1975 gibt. Damals hatte man den CB-Funkern maßlose Modulationsüberschreitungen mit Verstärker-Mikrofonen unterstellt. Diese Forderung gibt es bei keiner anderen Funkanwendung, sie hat die CB-Hersteller aber jahrzehntelang zu besonders restriktiven Schaltungen zur Modulationsbegrenzung gezwungen. Die neue Norm sieht eine Übersteuerungsmessung von + 20 dB vor, wie sie auch bei allen anderen Funkanlagen üblich ist.Parallel zur Schaffung der neuen CB-Funk-Norm bei ETSI arbeitet das "Electronic Communications Committee" (ECC), eine Untergruppe von CEPT, an einer neuen ECC-Entscheidung ("Decision") für den CB-Funk. Eine solche "Decision" geht weit über den EU-Raum hinaus, sie umfasst auch jene CEPT-Staaten, die nicht Mitglied in der EU sind. Die bisherige Decision für den CB-Funk schreibt als Standard für die CEPT-Staaten nur 40 Kanäle in der Modulationsart FM vor. In der neuen Decision sollen zusätzlich auch die Modulationsarten AM und SSB mit Sendeleistungen von 4 Watt (AM) bzw. 12 Watt (SSB) als CEPT-Standard festgelegt werden (das Funkmagazin berichtete mehrfach). Mit der neuen Decision ist möglicherweise schon Ende des Jahres oder im Frühjahr 2011 zu rechnen. Sie muss allerdings anschließend in den einzelnen CEPT-Staaten noch in nationales Recht umgesetzt werden.(FM - Das Funkmagazin)13.07.2010 Hans Hilzendegen verstorbenAm 13. Juli 2010 ist Hans Hilzendegen im Alter von 65 Jahren verstorben.Hans Hilzendegen (Rufzeichen: "Blackbird") gehörte zum "Urgestein" der deutschen CB-Funk-Vereinsszene. Er war maßgeblich am Aufbau der Arge CB-Funk Südwest beteiligt und leitete den Verein viele Jahre als Vorsitzender. Im Jahre 1997 wurde Hans Hilzendegen zum Geschäftsführer des Deutschen Arbeitskreises für CB- und Notfunk (DAKfCBNF) gewählt. Aus gesundheitlichen Gründen musste er dieses Amt im Jahre 2000 aufgeben. Für seine Arbeit wurde er zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.Funkfreunde, die Hans Hilzendegen persönlich kannten, loben seine immer freundliche und aufmerksame Art und das Engagement, mit dem er sich für die Belange des CB-Funks einsetzte. (FM Das Funkmagazin / Henning Gajek)19.06.2010 Dieter Löchter neuer kommissarischer Geschäftsführer der DCBOPersonalwechsel an der Spitze der "Deutschen CB-Funk Organisation" (DCBO): Seit dem 18. Juni 2010 nimmt Dieter Löchter die Aufgaben des Geschäftsführers der DCBO wahr.Der bisherige Geschäftsführer Thomas Karten hatte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt. Daraufhin wurde Dieter Löchter als neuer Geschäftsführer eingesetzt. Er übt dieses Amt bis zu den nächsten Wahlen kommissarisch aus. Der Vorsitzende der DCBO, Thomas Pfannebecker, dankte Thomas Karten für seine bisherige Arbeit. Thomas Karten gehört zu den Gründungsmitgliedern der DCBO und hatte das Amt des Geschäftsführers seit der Gründung des Vereins im Februar 2005 inne.16.06.2010 ETSI-Arbeitsgruppe beriet über CB-Funk-NormentwurfVom 7. bis 11. Juni 2010 tagte in Mainz eine Arbeitsgruppe des europäischen Normungsinstituts ETSI. Auf der Tagesordnung stand auch der Entwurf ("Draft") der geänderten "CB-Funk-Norm" EN 300433. Wie ein Teilnehmer der Tagung dem Funkmagazin mitteilte, wurde der Norm-Entwurf dort verabschiedet.Der Norm-Entwurf wird beim nächsten Meeting der CEPT-Arbeitsgruppe "Frequenzmanagement" benötigt, das im September dieses Jahres in Stockholm stattfindet. Aufgabe der CEPT-Arbeitsgruppe ist es, die Norm in eine neue europäische CEPT-Entscheidung ("Decision") einzubinden.Eine solche "Decision" für den CB-Funk besteht schon seit längerer Zeit. Sie schreibt als europäischen Standard jedoch nur 40 Kanäle in der Modulationsart FM vor. In der neuen Decision sollen zusätzlich auch die Modulationsarten AM und SSB mit Sendeleistungen von 4 Watt (AM) bzw. 12 Watt (SSB) als europäischer Standard festgelegt werden. (FM Das Funkmagazin)01.06.2010 Neue europäische CB-Funk-Regelung schreitet voranEine neue europa-einheitliche Regelung für den CB-Funk, die auch die Modulationsarten AM und SSB einschließt, ist ein Stück näher gerückt.Die CEPT-Arbeitsgruppe FM (Frequenzmanagent), die vom 17. bis 21. Mai 2010 in St. Petersburg tagte, hat beschlossen, dass im Herbst dieses Jahres mit der Schaffung einer neuen CEPT-Entscheidung ("Decision") für den CB-Funk begonnen wird. Einen Monat zuvor hatte sich das Projektteam 38 der Arbeitsgruppe FM auf einer Tagung in Kopenhagen mit diesem Thema befasst.Zu den Tagungen hatten verschiedene CEPT-Mitgliedsländer Stellungnahmen abgegeben. Großbritannien sprach sich gegen eine Leistungserhöhung aus und begründete dies mit einem möglicherweise erhöhten Störpegel bei den Olympischen Spielen (!) im Jahre 2012 in London. Außerdem bezweifelte Großbritannien, dass es tatsächlich eine Nachfrage nach höheren Leistungen gibt. Dem Letzteren schloss sich auch Dänemark an. Spanien erklärte, dass 12 Watt SSB im CB-Funk dort schon seit mehr als 15 Jahren erlaubt sei. Störungen in elektrischen Geräten, Rundfunk- und Fernsehempfängern seien in dieser Zeit nicht gemeldet worden. Deshalb unterstütze Spanien die neue geplante CB-Funk-Regelung. Die Russische Föderation meldete gegenüber der FM-Arbeitsgruppe Bedenken gegen eine Leistungserhöhung an, will sich der Mitarbeit an dem Projekt aber nicht verschließen.(FM Das Funkmagazin)31.05.2010 Erfurt - Regio-Net: Umzug des Erfurt-Regio-NetDer Betreiber des Erfurter Regio-Net informiert:"Hallo Sysop´s und User, da ich in den naechsten Tagen umziehen werde wird fuer unbestimmte Zeitauch der Tunnel des Erfurt-Regio-Net down sein. Es wird seine Zeit brauchen bis die Antenne wieder gesetzt ist am neuen Standort. Ich bitte um Verstaendnis. Viel Spass beim gemeinsamen Hobby CB04EF, Michael aus Erfurt" (CB04EF)24.05.2010 Britische CB-Funker fordern neuen UHF-Funk und "Abwrackprämie" für AltgeräteBritische CB-Funker haben in einer Petition an den Premierminister einen neuen Jedermannfunk im UHF-Bereich und eine Art "Abwrackprämie" für alte CB-Funkgeräte vorgeschlagen. Die CB-Funker bemängeln, dass die britische Aufsichtsbehörde "Ofcom" nichts gegen Powerline-Anwendungen unternimmt, die den Betrieb auf den herkömmlichen CB-Funk-Frequenzen stören. Sie fordern deshalb einen neuen Jedermannfunk im UHF-Bereich, der an die Stelle es bisherigen CB-Funks treten soll.Nach den Vorstellungen der CB-Funker soll der neue UHF-Jedermannfunk 80 Kanäle im 10-kHz-Abstand umfassen. Der Frequenzbereich soll möglichst weit von Amateurfunk-Frequenzen entfernt liegen, um illegalen "Modifikationen" vorzubeugen ;-) Die Sendeleistung soll 5 Watt betragen und die Geräte sollen über CTCSS/DCS-Tonsquelch verfügen. Um für die Industrie einen Anreiz zur Produktion der neuen Geräte schaffen, schlagen die Funker in ihrer Petition eine "Abwrackprämie" für Altgeräte vor: Der Staat soll beim Kauf eines neuen UHF-Funkgeräts einen 50-prozentigen Zuschuss zahlen, wenn der Käufer dafür sein altes Funkgerät abliefert.Der volle Wortlaut der Petionen (in englischer Sprache) ist unter http://petitions.number10.gov.uk/PLT-free-UHF-CB zu finden. (FM - Das Funkmagazin)13.05.2010 Neu von Alan: 40-Kanal-Gerät mit "Polen-Schnellumschaltung"Die Firma Alan Electronics hat in Deutschland ein neues CB-Mobilfunkgerät mit der Bezeichnung "Midland 200" auf den Markt gebracht. Das recht kompakte Gerät (125x37x165 mm) verfügt nur über 40 Kanäle. Als Besonderheit ist eine Schnellumschaltung vorhanden, mit der zwischen den herkömmlichen CB-Funk-Kanälen 1 bis 40 und den polnischen, um 5 kHz versetzten Kanälen umgeschaltet werden kann.Ansonsten beschränken sich die Bedienelemente und Anzeigen auf das Notwendigste: Neben der erwähnten Schnellumschaltung, dem Lautstärkeregler und dem Squelch ist ein dreistufiger Umschalter vorhanden, mit dem die Sendeleistung und die Modulationsart (4 Watt FM, 4 Watt AM oder 1 Watt AM) eingestellt werden können. Die Kanalwahl erfolgt über Up/Down-Tasten am Gerät. Das LCD-Display zeigt lediglich den eingestellten Kanal an; ein S-Meter ist nicht vorhanden. Auf der Rückseite des Geräts lässt sich ein externer Lautsprecher anschließen. Wegen der kompakten Maße, der Beschränkung auf die Kanäle 1 bis 40 und der "Polen-Schnellumschaltung" dürfte das Midland 200 in erster Linie für Trucker interessant sein, die viel im osteuropäischen Raum unterwegs sind.Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 99 Euro. Eine Bedienungsanleitung kann bei www.on-radio.de unter http://tinyurl.com/38dwr4p heruntergeladen werden. (FM - Das Funkmagazin)09.05.2010 Frühjahrs-Tagung der DFA in Neustadt (Rückblick)Am Samstag, dem 8. Mai 2010 fand in Neustadt (Hessen) die Frühjahrs-Mitgliederversammlung der Deutschen Funk-Allianz (DFA) statt.An der Versammlung nahmen elf Delegierte ("Abgeordnete") aus sieben Mitgliedsvereinigungen teil. Kassenwart Walter Nehrenheim konnte wegen eines Krankenhausaufenthalts nicht teilnehmen und war zeitweise per Video-Chat zugeschaltet. Als Gäste waren u.a. Jürgen Langendörfer mit seiner Gattin und Wolfgang Fricke vom Funkmagazin sowie kurzzeitig der Erste Stadtrat von Neustadt, Werner Kappel, und ein Vertreter der örtlichen Presse anwesend.Der Vorsitzende der DFA, Harald Westermann, krisierte in seinem Vorstandsbericht scharf die mangelnde Mitarbeit der Mitgliedsvereine. Von dort kämen nach wie vor zu wenig Informationen. Zur laufenden Diskussion um die geplante "12-Watt-SSB-Regelung" erklärte Westermann, die DFA sei "dafür, dass wir 12 Watt kriegen". Die DFA kritisiere jedoch die Art und Weise, wie diese Regelung "durchgedrückt werden soll".Harald Westermann berichtete außerdem, dass die im vergangenen Jahr von der Mitgliederversammlung beschlossene Satzungsänderung und die damals gewählten neuen Vorstandsmitglieder vom zuständigen Gericht in das Vereinsregister eingetragen wurden. Damit seien auch diese Vorgänge rechtlicht korrekt abgeschlossen. Für die Verdienste um die DFA wurden der stellv. Vorsitzende Randolph Rauer und einer der Webmaster des Vereins, Bernd Günter, mit je einer Urkunde geehrt. Den bei der Versammlung anwesenden Damen überreichte Harald Westermann als Zeichen der Wertschätzung einen kleinen Blumentopf. Bei den anstehenden Wahlen wurde Mathias Czaya zum Kassenprüfer gewählt.Mathias Czaya nahm auch - wie schon im vergangenen Jahr - nochmals ausführlich zu der geplanten "12-Watt-SSB-Regelung" Stellung. Seiner Auffassung nach sind die bisherigen Untersuchungen zum möglichen Störpotenzial von 12-Watt-SSB-Geräten "nicht schlüssig" - inbesondere dann nicht, wenn diese als Feststationen betrieben werden. So seien bei den Untersuchungen z.B. keine Messungen an häuslichen Computern, Powerline-Installationen, Set-Top-Boxen und anderen Geräten der Haushalts- und Unterhaltungselektronik vorgenommen worden. Czaya befürchtet eine erhebliche Zunahme von Störungen durch 12-Watt-SSB-Feststationen und dadurch ein Kostenrisiko für die Betreiber solcher Anlagen. Er wies außerdem darauf hin, dass für solche Anlagen eine kostenpflichtige Standortbescheinigung der BNetzA erforderlich sei und der Standort der betreffenden Anlage dann registriert und in der Standortdatenbank der BNetzA abrufbar sei. Wolfgang Fricke wies darauf hin, dass SBB (mit 4 Watt) im CB-Funk in Deutschland bereits seit acht Jahren erlaubt ist und dass weder von der BNetzA noch von den Fernmeldeverwaltungen anderer Ländern, in denen z.B. 12 Watt erlaubt sind, nennenswerte Störungen durch SSB gemeldet worden sind.Die nächste Mitgliederversammlung der DFA wird voraussichtlich am 25. September 2010 in Lüdenscheid stattfinden. (FM - Das Funkmagazin)05.05.2010 Neues von Maas und Alan Die Firma Maas Elektronik stellt ein neues CB-Mobilfunkgerät des koreanischen Herstellers TTI vor: Das AM/FM-Gerät trägt die Bezeichnung "TCB-881" und verfügt über 11 schaltbare "Ländernormen", regelbare Empfängerempfindlichkeit (RF-Gain), zuschaltbare automatische Rauschbegrenzung (ANL), Scanfunktion, vier Speicherkanäle sowie Anschlüsse für Zusatzlautsprecher und externes S-Meter. Das Gerät lässt sich mit 12 oder 24 Volt Versorgungsspannung betreiben. Der Preis beträgt knapp 120 Euro.Der CB-Hersteller Alan Electronics hat sein Mobilfunkgerät "Albrecht AE 6190 HD" überarbeitet und mit der Zusatzbezeichnung "X" versehen. Das "AE 6190 HD-X" besitzt jetzt einen Speicher, der sich beim Ausschalten des Gerätes oder bei einer Stromunterbrechung den zuletzt eingestellten Kanal "merkt". Außerdem wurden die schaltbaren "Ländernormen" um die polnische Norm erweitert und die Display-Beleuchtung auf LED umgestellt. Der Straßenpreis des "AE 6190 HD-X" beträgt z.Zt. rd. 130 Euro (FM - Das Funkmagazin). 25.04.2010 BNetzA: Auch 2009 viele mangelhafte Geräte am MarktAuch im vergangenen Jahr waren viele Funkgeräte und andere elektrische Geräte am Markt, die nicht den Vor-schriften entsprachen. Das geht aus dem Jahresbericht 2009 der Bundesnetzagentur (BNetzA) hervor.Im Rahmen der Marktaufsicht hatte die BNetzA im Jahre 2009 insgesamt 2.886 Geräte unter die Lupe genommen - davon 1.076 Geräte. die der sog. R&TTE-Richtlinie unterliegen (Funkgeräte und "Telekommunikationsend-einrichtungen") und 1.810 Geräte, die unter die EMV-Richtlinie fallen (sonstige elektrische Geräte). Dabei stellte sich heraus, dass bei 39% der Geräte, die unter die R&TTE-Richtlinie fallen (also Funkgeräte etc.) die CE-Kennzeichnung fehlerhaft war oder andere administrative Vorschriften nicht eingehalten wurden. Bei den "sonstigen" Geräten wurden nur 12 % beanstandet. Messtechnisch überprüft wurden 1307 Seriengeräte und 196 Einzelgeräte. Diese Überprüfungen ergaben, dass 26,4 % der Seriengeräte (Vorjahr: 27 %) und 10,7 % der Einzelgeräte (Vorjahr: 30 5) auch technisch nicht den Vorschriften entsprachen.Die BNetz räumt ein, dass die geprüften Geräte keinen repäsentativen Querschnitt des Marktes darstellen, sondern dass sie gezielt solche Gerätegruppen ausgewählt hatte, von denen sie annahm, dass sie die Vorschriften nicht einhalten. Als besonders problematisch erwiesen sich - wie schon in den Vorjahren - Funksteckdosen und bestimmte DECT-Telefone. Auch bei Überprüfungen im Internet wurde die BNetzA im vergangenen Jahr fündig und reagierte umgehend: Sie ermittelte 75 europäische und 15 internationale Anbieter, die im Internet "nicht konforme" Geräte anboten. 488 Internetangebote mit insgesamt 8.626 Produkten wurden von der Behörde "beendet". (FM - Das Funkmagazin)18.04.2010 Jahreshauptversammlung des DAKfCBNFAm 17. April 2010 fand in Diemelstadt-Wrexen (Hessen) die Jahreshauptversammlung des Deutschen Arbeitskreises für CB- und Notfunk e.V. (DAKfCBNF) statt.An der Veranstaltung nahmen 17 Delegierte aus den Mitgliedsvereinigungen AFD, IGDFS und Elbe-Weser-Runde und 3 Vorstandsmitglieder teil. Der Vorsitzende Bernd Böhle und der Ehrenvorsitzende Franz Ahne waren aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Die Versammlung wurde vom Geschäftsführer Heinz-Hermann Kück geleitet. Zu Beginn gedachten die Anwesenden des langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Alfred Brandt, der am 21. Juni 2009 verstorben war. Nach den üblichen Formalien und Berichten von Vorstand, Kassierer und Revisoren wurden der Kassierer und der Vorstand entlastet.Auf der Tagesordnung standen auch Anträge der AFD und der Elbe-Weser-Runde:Die AFD hatte beantragt, dass sich der DAKfCBNF-Vorstand dafür einsetzen solle, dass die deutsche Fernmeldebehörde 4 Watt AM und 12 Watt SSB im CB-Funk freigeben möge. Die AFD begründete dies u.a. damit, dass solche Sendeleistungen bereits in vielen Ländern erlaubt seien, dass sich dadurch Mobilstationen bei den zu erwartenden Überreichweiten (Sonnenfleckenmaximum) auf der Bodenwelle besser "durchsetzen" können und dass man einer europaweiten Harmonisierung des CB-Funks nicht im Wege stehen möchte. Bei Antennenmessungen im Jahre 1990 durch das damaligen FTZ habe es auch bei höheren Leistungen (mehr als 40 Watt) keine Störungen im TV-Bereich gegeben. Der Antrag der AFD wurde angenommen.Die Elbe-Weser-Runde hatte beantragt, dass die Arbeit der Geschäftsstelle (z.B. der Schriftverkehr) künftig an den Geschäftsführer übertragen werden solle. Auch dieser Antrag wurde angenommen. Der Vorstand berichtete über das Arbeitstreffen zu "12 Watt SSB", das am 28. Januar 2010 in der Bundesnetzagentur stattgefunden hatte, sowie über Aktivitäten der "ECBF Warschau" und der "ECBF Brüssel".Bei den anstehenden Wahlen wurde Friedel Everding (Elbe-Weser-Runde) zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er konnte sich mit 11 Stimmen gegen Lutz-Wolf Zimmer (8 Stimmen) durchsetzen. Neuer Kassenwart ist Jürgen Tienken (Elbe-Weser-Runde); er löst Andreas Hauptmann (IGDFS) ab, der dieses Amt bisher innehatte. Zu Kassenprüfern wurden einstimmig Barbara Eilert (Elbe-Weser-Runde) und Ronald Dörge (IGDFS) gewählt; Ersatzrevisor ist Heinz Schmitz (AFD).Bereits am Vorabend fand am gleichen Ort um 20.30 Uhr eine Arbeitstagung der Arge Funksignalsuche statt, zu der die Elbe-Weser-Runde eingeladen hatte. Die nächste Mitgliederversammlung des DAKfCBNF wird voraus-sichtlich am 26. März 2011 wieder in Diemelstadt-Wrexen stattfinden. Ausrichter wird die Elbe-Weser-Runde sein. (FM - Das Funkmagazin)23.02.2010 Ergebnisse der DCBO-JahreshauptversammlungAm 20. Februar 2010 fand in Mutterstadt bei Ludwigshafen die Jahreshauptversammlung der Deutschen CB-Funk Organisation statt. Ein wesentlicher Punkt der Tagesordnung waren die Neuwahlen. Hier wurde Thomas Pfannebecker (Mutterstadt) erneut zum 1.Vorsitzenden der DCBO gewählt. Auch Thomas Karten (Dossenheim) wurde erneut in die Funktion des DCBO Geschäftsführers gewählt. Heike Hess (Mitgliederbetreuung) berichtet über ca. 60 Neumitglieder seit der Jahreshauptversammlung 2009. Ein nicht unwesentlicher Teil der Jahrshauptversammlung beschäftigte sich mit dem Thema 12 Watt auf SSB. In diesem Zusammenhang erklärte der anwesende ECBF Präsident Dieter Löchter, welche Vorteile 12 Watt für den CB-Funker haben. Dieter Löchter berichtete ebenfalls über die Arbeit der ECBF und stellte deutlich klar, dass derzeit nur die DCBO als einzige Deutsche Vertretung der CB-Funker in der ETSI und der CEPT mitarbeiten über Ihre Mitgliedschaft in der ECBF. (DCBO Newsletter)14.02.2010 Dem Fortschritt in Deutschland keine Chance – bloß kein 12 Watt SSB!? Ein Kommentar von Horst GarbeEinseitenbandmodulation war die technische Revolution in der Sprachübertragung per Funk, die bis dahin nur per Amplitudenmodulation stattfand. Bereits in den dreißiger Jahren entwickelt erreichte SSB (Single Side Band), der Einseitenbandfunk mit unterdrücktem Träger, in den sechziger Jahren seinen Siegeszug durch den kommerziellen Funk (See- und Flugfunk) über den Amateurfunk bis hin zum zunächst nur amerikanischen CB-Funk. Die Vorteile sind eine effizientere Leistungsausbeute und vor allem die weitaus geringere zu belegende Bandbreite des Sendesignals gegenüber AM oder der sehr breitbandigen Frequenzmodulation (FM). Erst im Jahre 2002 (!) durften deutsche CB-Funker am Fortschritt teilhaben und mit dem hierzulande auf 4 Watt gestutzten SSB arbeiten. Der Weltstandard liegt indes bei 12 Watt – und die sollen jetzt endlich auch in Deutschland und Europa kommen. „Prima!“ möchte man meinen, doch eine mehr als seltsame Diskussion um die 12 Watt hat die CB-Funk-Welt ereilt.Zahlreiche deutsche CB-Funk-Institutionen, wie die „Arbeitsgemeinschaft Funk“ (AFD) oder die „Deutsche CB-Funk-Organisation“ (DCBO) haben sich für den technischen Fortschritt ausgesprochen und befürworten die 12 Watt Regelung. Andere Institutionen, so der Deutsche Arbeitskreis für CB- und Notfunk“ (DAKfCBNF) hinterfragen den Sinn einer Leistungserhöhung. So heißt es unter anderem, dass die Befürwortung der Leistungserhöhung im Vordergrund stehe, „jedoch jede Beeinflussung durch elektromagnetische Wellen in diesem Frequenzbereich auf sicherheitsrelevante Geräte minimiert werden solle. Es sollte daher geprüft werden, ob eine Leistungserhöhung im europäischen Raum sinnvoll ist“. Franz Ahne stellt zudem als Grund für die Leistungserhöhung die größere erzielbare Reichweite bei LKW-Fahrern heraus (woher auch immer diese Ansicht stammt), um in einem Atemzug die Realität zu nennen: LKW-Fahrer funken nämlich vorwiegend in FM und AM. Tatsache aber ist, dass es schon seit Jahrzehnten in den USA die lang erprobte 12 Watt-CB-Funktechnik gibt – also nichts Neues ist. In Deutschland müssen aber die Geräte von den Herstellern beziehungsweise ihrem deutschen Vertrieb auf die deutsche Norm zurückgebaut werden. Letztendlich Kosten, die der Verbraucher, also Gerätekäufer, tragen muss! Nun mag man mitunter zu Recht argumentieren, dass CB-Funkgeräte im Vergleich mit Amateurfunkgeräten nicht immer die Hochwertigsten sind und daher bei den Endstufen auf aufwändige Oberwellenfilter verzichtet wird. Andererseits ist die Technik auch im CB-Funk nicht stehen geblieben und moderne Funkgeräte sollten die meist für Störungen verantwortlichen Oberwellen durch entsprechende Filter in Ihre Schranken verweisen. Der Ehrenvorsitzende des DAKfCBNF, Franz Ahne, sieht sich aus seiner beruflichen Position als Fahrlehrer dazu veranlasst, auf gravierende Gefährdungen des Straßenverkehrs durch eine Leistungserhöhung und SSB zu verweisen. Zum Einen könnten die 12 Watt die Bordelektronik stören, zum Anderen die „aufwändigere“ Bedienung bei SSB (Clarifier) den Autofahrer von seinem fahrerischen Tun ablenken. (Bei der derzeitigen Regelung von vier Watt stellt dies seltsamerweise kein Problem dar.) Daher, so Ahne gegenüber der entsprechenden CEPT-Arbeitsgruppe, sollte diese dem Unterfangen der 12 Watt nicht zustimmen. Er stimmt damit gegen seinen eigenen Verband! Dieser hatte in seiner Stellungnahme darauf hingewiesen dass die Befürwortung für die Leistungserhöhung von vier auf 12 Watt in der Betriebsart SSB im Vordergrund steht. Ob nach dieser Logik nun auch Navigationsgeräte, Autoradios, mobile Telefone und anderes mehr aus Fahrzeugen verbannt werden? Und das in den USA die meisten Verkehrsunfälle wegen unaufmerksamer mobiler CB-Funker stattfinden, davon ist zumindest mir nichts bekannt! Die „Deutsche Funkallianz“ (DFA) informiert in einer mehrseitigen Stellungsnahme durch Mathias Czaya unter dem Titel „Einwände gegen die Erhöhung der CB-Funk-Leistung auf 12 Watt“. Interessanterweise wird in einem auf der DFA-Webseite veröffentlichten Tondokument genau das Gegenteil behauptet: Die DFA habe sich nie gegen eine Leistungserhöhung in SSB ausgesprochen, vielmehr habe man nur auf die Störproblematik verwiesen, sich jedoch nicht gegen die 12 Watt gestellt. Gleichzeitig spricht die DFA in ihrer Stellungsnahme davon, dass das europäische Normungsinstitut ETSI die Ungefährlichkeit von CB-Funkgeräten mit 12 Watt SSB und die Vereinbarkeit mit Haushaltselektronik nachweisen solle. Interessanterweise macht sich die DFA hier die Wortwahl der Mobilfunkgegner zu eigen und suggeriert „Gefährlichkeit“ des CB-Funks. So kann man den ohnehin in Deutschland nicht mehr so hell leuchtende Stern des CB-Funks natürlich ganz zum Erlöschen bringen. Denn eine Antennengenehmigung erhält wohl kaum jemand, der „gefährlichen Funk“ betreibt. Ist es das, was die DFA in Ihrer Internetpräsenz meint: „DFA - Für alle, die dem CB-Funk neue Impulse geben wollen...“Als Hauptkritikpunkte gegen die 12 Watt Sendeleistung werden elektromagnetische Störungen angegeben, wie angeblich störbare per Funk betriebene Baustellenampeln, elektronische Geräte im Haushalt, Fernsehempfang im Band I, Videogeräte und Fernsehdekoder und anderes mehr. Auch ich muss ehrlicherweise eingestehen, dass es in Ausnahmefällen zu Störungen kommen kann – keineswegs aber muss, wie einem von den Kritikern suggeriert wird. Ich bin der Auffassung, dass der Funkmessdienst keinesfalls alle paar Tage wegen des Einsatzes gegen 12 Watt Störungen Massenrechnungen gegen CB-Funker ausstellen wird. Meiner Meinung nach erfolgt hier eine absolute Überbewertung der 12 Watt-Einführung, die aber mehr zum Schaden des Rufes des CB-Funks, als zum Positiven gereicht. Denn eines ist klar, kommt es in einem Härtefall wirklich mal zu Störungen, wird der Betroffene mit Freuden darauf hinweisen, dass ja die CB-Funker sich selbst schon für die Störungen von vorne herein als schuldig erklärt haben und nicht etwa mangelnde Abschirmmaßnahmen der Unterhaltungs- und Computerindustrie die Schuld geben. Die meisten CB-Funker betreiben ihre Funkanlagen mobil oder an Hochantennen. In beiden Fällen geht die Sendeleistung meist ausreichend entfernt von möglichen zu störenden Geräten vorbei beziehungsweise erreicht an den Geräten minimale Feldstärken. Natürlich kann es in Ausnahmen zu Härtefällen kommen, bei denen sich Störer und Gestörter entgegenkommen sollten. Dabei weis Mathias Czaya als Funkamateur, dass man allein schon mit Ferritkernen sowohl bei Lautsprecherzuleitungen als auch bei Computerkabeln (sofern sie nicht ohnehin schon mit Klappferriten versehen sind) schnell Abhilfe schaffen kann. Auch das durch die dritte Oberwelle der CB-Funkgeräte so problematische Fernsehband I spielt kaum eine Rolle mehr, da im Rahmen der bundesweiten Digitalisierung des terrestrischen Fernsehens auf den für uns CB-Funker so risikoreichen Frequenzen nicht mehr gesendet wird. Letztendlich werden sich in Härtefällen die Störungen auf sogenannte Direkteinstrahlungen in das gestörte Gerät beziehen, da Kabel- und Satellitenfernsehempfang Störungen eher entgegenwirken als umgekehrt. Auch wird auf die Power-Line-Communication (PLC) Problematik verwiesen. Hier ist mein Standpunkt klar, die Kurzwelle wird von PLC gestört (siehe als dramatisches Beispiel den Raum Mannheim), weshalb ich schon vor Jahren den CB-Funkverbänden nahegelegt hatte, sich mit der Kurzwellenradiovereinigung ADDX und dem Deutschen Amateurradio Club (DARC) zusammenzutun, um gemeinsam gegen PLC vorzugehen. Denn nicht wir stören PLC – PLC stört uns! Offensichtlich scheint diese Problematik aber die CB-Funkverbände kaum zu interessieren. Abschließend sei zu bedenken: Die USA betreiben 12 Watt SSB seit Jahrzehnten, das Land wurde keineswegs in ein elektromagnetisches Chaos gestürzt. Polemisch ausgedrückt: Kein Computer ließ Raketen unkontrolliert starten oder Spaceshuttles im Acker landen. Und nicht anders bei den 350.000 Funkamateuren in Europa, davon rund 75.000 in Deutschland, die immerhin im Durchschnitt mit 100 Watt (!) in SSB senden. Wenn also die Problematik der elektromagnetischen Verträglichkeit wirklich so groß wäre, wie bei den 12-Watt-Kritikern hochgespielt, dann müsste es schon längst zehntausende Prozesse bei den Funkamateuren gegeben haben und Deutschland langsam aber sicher dem Tod des privaten Funks entgegensiechen. Will man der Diskussion trotz aller Widrigkeiten etwas Positives abgewinnen, dann kann es nur das sein, dass die CB-Funk-Gerätehersteller in ihren Senderausgangsstufen hochwertige Entstörfilter als Oberwellenbremse installieren und man die Unterhaltungs- und Computerindustrie in ihre Verantwortung einer ordentlichen Abschirmung ihrer Anlagen nimmt. Keinesfalls aber kann die Ablehnung von 12 Watt SSB im Vordergrund stehen – weil andere nicht ihre Hausaufgaben gemacht haben!Horst Garbe, DFI 36309.11.2009 In Planung: SSB-Handfunkgerät für Kurzwelle 21-30 MHzSSB-Handfunkgeräte für die Kurzwelle sind dünn gesät im Hobbyfunkbereich. Das letzte Gerät dieser Art, das Albrecht AE201S wurde bereits vor einigen Jahren vom Markt genommen. Diese Situation möchte der Buchautor und Funkamateur Sebastian W. Zettl (DL3GAZ) ändern. Er plant, ein aus Modulen bestehendes AM/FM/SSB-Handfunkgerät in Kleinserie herauszubringen. Die Module (Boards) sollen so bemessen sein, dass sie genau in das Gehäuse eines Zodiac-Handfunkgeräts passen. Auch andere Leergehäuse können verwendet werden, sofern sie Platz für eine Platine mit den Abmessungen 160x70 mm bieten. Durch den modularen Aufbau des "P-20xx SSB" wird es möglich sein, das Gerät mit einfachen Mitteln zu erweitern. Der Autor hofft, dass sich dadurch eine Eigendynamik in der Funkerszene entwickelt - dass sich Funker finden, die die Boards verbessern, neue Ideen entwickeln und dadurch eine Art "Public-Domain-Transceiver" schaffen. Über Preise und Liefermöglichkeiten ist noch nichts bekannt. Der Autor plant, die ersten Geräte im Herbst 2010 auf der Messe "Rheintal-Elektronika" in Durmershein vorzustellen.Wer an dem Projekt "P-20xx SSB" mitarbeiten will, kann sich per E-Mail unter p20xx(at)zfx.de mit dem Autor in Verbindung setzen. (FM - Das Funkmagazin)08.11.2009 "FRN-Scanner" - eine neue Zusatzsoftware für FRN-UserDie Zusammenschaltung von CB-Funkanlagen zu Sprachfunknetzwerken mittels eQSO oder FRN ("Free Radio Network") erfreut sich bei einem Teil der CB-Funker großer Beliebtheit. Für das FRN-System hat der CB-Funker Hans-Werner Hoppe (DQB656) nun ein Zusatzprogramm namens "FRN-Scanner" veröffentlicht. Mit dem Programm "FRN-Scanner" haben PC-User die Möglichkeit, verschiedene (maximal 20) FRN-Server auf Aktivität zu scannen und ggf. zu connecten. Die Verweildauer auf den einzelnen Servern und die Gesamt-Scanzeit können frei gewählt werden. Der "FRN-Scanner" läuft unter den Betriebssystemen Windows 2000 und Windows XP; unter anderen Betriebssystemen wurde er bisher nicht getestet. Das Programm ist Freeware und kann im Internet unter dqb656.de/FRN-Scanner/FRN-Scanner.zip heruntergeladen werden. Eine Anleitung und die Lizenzbedingungen sind unter dqb656.de/FRN-Scanner/Index.html zu finden.01.11.2009 Neues Buch für Zodiac-Fans: "11m-Funkgeräte von Zodiac""11m-Funkgeräte von Zodiac" lautet der Titel eines neuen Buches, das in Kürze auf den Markt kommen wird.Autor ist Sebastian W. Zettl, der bereits im vergangenen Jahr das Buch "11m-Funkgeräte von Sommerkamp" herausgebracht hatte (erscheint inzwischen in 3. Auflage). Ähnlich wie Sommerkamp-Geräte besitzen auch Funkgeräte der Firma Zodiac unter CB-Funk-Enthusiasten teilweise Kultstatus. Das Buch "11m-Funkgeräte von Zodiac" erscheint - wie zuvor das Sommerkamp-Buch - im handlichen Pocket-Format 11x16,5 cm und wird in Kleinstauflage im Eigenverlag vertrieben. Das Buch wird voraussichtlich ab Dezember 2009 zum Preis von 25 Euro lieferbar sein. Vorbestellungen nimmt Sebastian W. Zettl unter E-Mail verlag(at)zfx.de entgegen. (FM - Das Funkmagazin)24.10.2009 "Rheintal Electronica" mit "CB-Lounge" im AufwindRund 2350 Besucher - 100 mehr als im Vorjahr - konnte die die Hobbyfunkmesse "Rheintal Electronica" verzeichnen, die am 24. Oktober 2009 in Durmersheim (Baden) stattfand. Auch die Zahl der Aussteller stieg um fast 20 Prozent. Damit zeigt die Rheintal Electronica wieder einen deutlichen Aufwärtstrend, während bei anderen Veranstaltungen dieser Größenordnung oft eine gegenteilige Entwicklung festzustellen ist.Zum zweiten Mal fand im Rahmen der Rheintal Electronika die sogenannte "CB-Lounge" statt. Bei der "CB-Lounge" handelt es sich um einen zusammenhängenden Ausstellerbereich im Mittelpunkt der Halle. Dort soll interessierten Messebesuchern die Möglichkeit geboten werden, sich über die Geschichte und aktuelle Anwendungsmöglichkeiten des CB-Funks zu informieren, sich fachlich beraten zu lassen und ggf. Funkgeräte und Zubehör zu erwerben. Erstmals nahm an der CB-Lounge auch ein CB-Funk-Hersteller teil: Die Firma Alan Electronics, vertreten durch Marius Kroh, stellte dort ihr Sortiment der Marken Alan, Albrecht und Midland vor.Die CB-Funk-Vereinigungen DCBO (vertreten durch Thomas Karten und Thomas Pfannebecker), SCBO (Daniel Schuler) und die "ECBF Brüssel" (Dieter Löchter) informierten über ihre Arbeit. Von der "Hobbyfunk-Presse" waren Christian Aigner (on-radio.de Magazine), Alexander Eisele (rpa-Radio) und Wolfgang Fricke (FM-Funkmagazin) als Besucher erschienen. Der Fachjournalist Henning Gajek betätigte sich als Moderator und führte interessierte Gäste durch die CB-Lounge.Alle Beteiligten waren sich einig, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine CB-Lounge auf der Rheintal Electronica geben soll. (FM - Das Funkmagazin)23.10.2009 Frequenzzuteilung für Eisenbahn-Kontrollsysteme auf 27,095 MHzDie Bundesnetzagentur hat am 21. Oktober 2009 mit Verfügung 55/2009 eine allgemeine Frequenzzuteilung für Eisenbahn-Identifizierungs- und Kontrollsysteme veröffentlicht. Davon ist auch die Frequenz 27,095 MHz (entspricht CB-Kanal "11A") betroffen. (FM - Das Funkmagazin)05.10.2009 Neue CB-Zeitschrift im PDF-FormatSeit Oktober 2009 gibt es eine neue CB-Funk-Zeitschrift mit dem Titel "on-radio.de Magazine". Das "on-radio.de Magazine" wird von den Machern der Internetpräsenz www.on-radio.de in ehrenamtlicher Arbeit erstellt. Zum Redaktionsteam gehören Christian Aigner, Jörg Boddeutsch und Tobias Macholz; aus Österreich steuert Alexander Bernoth Informationen bei. Freie Mitarbeiter sind Jens Goldmann (funkertreffen.net) und Simon Parker. Letzterer ist bekannt durch seine Funkgeräte-Tests in der Zeitschrift "CB-Kurier". Die Firmen Alan, Thiecom und Diesnerfunk unterstützen das Projekt durch die Bereitstellung von Testgeräten. (FM - Das Funkmagazin)04.10.2009 Herbsttagung der DFA in Kempen (Auszüge)Am Samstag, den 3. Oktober 2009 fand in Kempen (Nordrhein-Westfalen) die Herbsttagung der Deutschen Funk-Allianz (DFA) statt.An der Veranstaltung nahmen 11 stimmberechtigte Delegierte ("Abgeordnete") aus 8 Mitgliedsvereinigungen teil. Als neues Mitglied wurde der Funkverein "Charly Tango" aus Lingen in die DFA aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte einstimmig. Vorsitzender Harald Westermann berichtete von einer konstruktiven eQSO-Gesprächsrunde, die am 30. August auf dem Server www.eqso-cbpmr.de stattfand. In diesem Zusammenhang wurde diskutiert, auf welche Weise Sprachfunknetzwerke wie eQSO oder FRN einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden können. Für Heiterkeit sorgte ein von Westermann verlesener Beitrag aus einem Internet-Forum. Darin hatte der Betreiber von "CB-Radio", Burkhard Heid, behauptet, ein Mitarbeiter der Bundesnetzagentur habe ihn angerufen, die Arbeit von CB-Radio gelobt und seine Idee eines "Bundesausschusses CB-Funk" als "für die Verwaltung akzeptierbar" bezeichnet. Westermann sagte, er habe daraufhin mehrere Telefonate mit der Bundesnetzagentur geführt. Dort habe man über Heids Beitrag gelacht. Von einem Anruf wusste niemand etwas.Mathias Czaya berichtete über Aktivitäten der ECBF (Gemeint ist die sog. "ECBF Warschau" unter der Leitung von Enrico Campagnoli). In dem ECBF-Markenrechtsstreit beim europäischen Marken-Registrierungsamt OAMI hat es eine Entscheidung gegeben: OAMI hat den Widerspruch der "ECBF Brüssel" gegen die Marken-Eintragung des Begriffs ECBF durch Enrico Campagnoli abgelehnt. Die "ECBF Brüssel" muss die Kosten in Höhe von 300 Euro tragen. Gegen diese Entscheidung kann sie erneut Widerspruch einlegen.Kritik übte Mathias Czaya an dem Vorhaben des Europäischen Funkbüros ERO, Voraussetzungen für eine Leistungserhöhung von CB-Funkanlagen auf 4 Watt AM und 12 Watt SSB zu schaffen. Auf der Tagung einer ERO-Arbeitsgruppe im September in Tallin (Estland) war ein sog. "Technical Report" des europäischen Normungsinstituts ETSI durchgewunken worden. In diesem Report ist u.a. eine Störfestigkeitsuntersuchung von CB-Geräten beschrieben, die in einem Messlabor der BNetzA in Kolberg durchgeführt wurde. Diese Untersuchung hatte zum Ergebnis, dass CB-Funkgeräte auch bei einer Ausgangsleistung von 4 Watt AM bzw. 12 Watt AM keine nennenswerten Störungen in Geräten der Unterhaltungsindustrie verursachen.Czaya ist der Auffassung, dass es sich bei dieser Untersuchung um ein "Gefälligkeitsgutachten" handelt, das für 30.000 Euro "gekauft" worden seien. Die Ergebnisse seien praxisfern, weil nur die Störfestigkeit von digitalen Geräten getestet worden sei. In den Haushalten seien aber noch zahlreiche analoge Geräte und Komponenten vorhanden, die eine geringere Störfestigkeit gegenüber CB-Funk-Aussendungen aufweisen.Eine Erhöhung der zulässigen Sendeleistung auf 12 Watt in der Modulationsart SSB sei auch deshalb problematisch, weil für eine solche Funkanlage (sofern sie "ortsfest" betrieben wird) eine kostenpflichtige Standortbescheinigung der BNetzA erforderlich sei. Außerdem würde der Standort der CB-Anlage dann auch registriert und in der Standortdatenbank der BNetzA abrufbar sein. (FM - Das Funkmagazin)25.09.2009 BNetzA genehmigt "Baustellenwarnsysteme" auf CB-Kanal 28Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat den Betrieb sogenannter "Baustellenwarnsysteme" auf der Frequenz 27,285 MHz genehmigt. Eine entsprechende Allgemeinzuteilung hat die Behörde am 23. September 2009 in ihrem Amtsblatt Nr. 18 veröffentlicht. Die Frequenz 27,285 MHz entspricht dem CB-Funk-Kanal 28. Die max. Strahlungsleistung der "Baustellenwarnsysteme" darf 10 Milliwatt (ERP) nicht überschreiten. Die Bandbreite ist auf 10 kHz beschränkt. (FM - Das Funkmagazin)5.9.2009 Frequenzzuteilung für 869-MHz-Kurzstreckenfunk geändertDie Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Frequenzzuteilung für Kurzstrecken-Funkgeräte, sog. "Short Range Devices" (SRD) geändert. Die Änderung betrifft nur solche SRD, die im Frequenzbereich 869,400 bis 869,650 MHz arbeiten. Bisher war es nicht erlaubt, mit solchen Geräten Audio- und Sprachsignale zu übertragen. Dieses "Verbot" ist jetzt aufgehoben worden. (FM-Das Funkmagazin)1.9.2009 Alan Electronics einziger CB-Funk-Anbieter auf der IFA BerlinDie Firma Alan Electronics ist der einzige CB-Funk-Anbieter, der in diesem Jahr auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin ausstellt. Die Firma Stabo Elektronik und der ehemalige CB-Funk-Pionier dnt, die in den vergangenen Jahren auf der Funkausstellung anwesend waren, sind dort in diesem Jahr nicht vertreten. (FM-Das Funkmagazin)18.8.2009 Cobra ist wieder da: Kompaktes CB-Mobilfunkgerät für 70 EuroDer amerikanische Funkgeräte-Hersteller Cobra bringt nach längerer Pause wieder ein CB-Mobilfunkgerät auf den deutschen Markt. Das kompakte Gerät (114 x 42 x 161 mm) trägt die Bezeichnung "Cobra 19DX IV EU" und ist im unteren Preissegment angesiedelt. Es verfügt über acht schaltbare "Ländernormen", ein beleuchtetes LC-Display mit Kanalanzeige und Balken-S-Meter, einen Kanalwahlschalter sowie Regler für Lautstärke und Squelch/RF-Gain. Eine Kanalwahl über ein Mikrofon mit Up/Down-Tasten ist nicht möglich. Auf der Rückseite kann ein externer Lautsprecher angeschlossen werden; der Anschluss eines externen S-Meters ist nicht vorgesehen. Das "Cobra 19DX IV EU" soll ab September 2009 lieferbar sein. Der Preis beträgt ca. 70 Euro. (FM-Das Funkmagazin)24.07.2009 Mercedes-Kundenzeitschrift berichtet über CB-SprachfunknetzwerkeDie Mercedes-Benz-Kundenzeitschrift "Route - Das Magazin für LKW-Fahrer" hat in der Ausgabe 2/2009 einen Beitrag über CB-Sprachfunknetzwerke veröffentlicht. Dies meldet die Deutsche Funk-Allianz (DFA) auf ihrer Homepage. Unter der Überschrift "Funk im Netz" beschreibt das Blatt, welche erweiterten Kommunikations-möglichkeiten der Betrieb über CB-Funk-Gateways bietet. Durch den "neuen Gatewayfunk" - so heißt es dort - können LKW-Fahrer "ihre CB-Funkgeräte nun auch für Ferngespräche nutzen". Weil das Internet als Über-tragungsmedium diene, sei ein Gespräch "nicht nur deutschlandweit von Flensburg bis Freiburg möglich, sondern in die ganze Welt". Dem Leser wird kurz erklärt, welche Geräte er für eine Teilnahme am Gateway-Funk benötigt und welche CB-Kanäle dafür freigegeben sind. Eine Grafik veranschaulicht zusätzlich, wie CB-Sprachfunknetzwerke prinzipiell funktionieren. Die Zeitschrift "Route" kann im Internet unter http://tinyurl.com/nc8g55 als Flash-Animation abgerufen werden. (FM-Das Funkmagazin)21.7.2009 AK-CB-Hessen aus dem DAKfCBNF ausgeschlossen!Der Deutsche Arbeitskreis für CB- und Notfunk (DAKfCBNF) betrachtet seinen bisherigen Mitgliedsverband AK-CB Hessen offenbar als "automatisch ausgeschlossen". Das geht aus dem Protokoll der diesjährigen DAKfCBNF-Jahreshauptversammlung hervor, das erst jetzt bekannt wurde. Der DAKfCBNF begründet den automatischen Ausschluss damit, dass der AK-CB Hessen dreimal bei den Tagungen unentschuldigt gefehlt und den Delegiertenbeitrag nicht bezahlt habe. Nach dem Ausschluss des AK-CB Hessen gehören dem DAKfCBNF nur noch drei CB-Funk-Vereinigungen und ein CB-Funk-Hersteller an. (FM-Das Funkmagazin)17.7.2009 Free-Radio-NetEinen eigenen FRN-Server haben die schleswig-holsteinischen "Funkfreunde SLH" am 30. Juni 2009 eröffnet. Der Server ist unter der Adresse "deutschland.technical-organizer.de" (Port 10024) erreichbar. Auf dem Server soll es "keine speziellen Regeln" geben; die Betreiber setzen nur "normales menschliches Benehmen und Verständnis gegenüber Mitbenutzern" voraus. (FM-Das Funkmagazin)9.7.2009 Neuer eQSO-Server "Gateway-Deutschland.de"Der ehemalige Betreiber der eQSO-Plattform "PMR446-CBFunk.de", Ingo Koch (DAD622), hat am 25. Juni 2009 einen neuen eQSO-Server mit der Bezeichnung "Gateway-Deutschland.de" in Betrieb genommen. Der neue Server kann unter der Adresse "gateway-deutschland.de" (Port 10024) connected werden. Nach Angaben von Ingo Koch gibt es auf dem Server kein Admin-Team, sondern die Gatewaybetreiber verfügen selbst über Administrationsrechte. Die Regeln sollen auf das Notwendigste beschränkt sein. (FM-Das Funkmagazin)1.7.2009 Analoges/digitales PMR446-Gerät im Streichholzschachtel-FormatBuchstäblich streichholzschachtelgroß ist das PMR446-Funkgerät "NanoTalk", das von der österreichischen Firma NanoTalk GmbH Europe vertrieben wird: Mit seinen Mini-Abmessungen von 4,3 x 2,9 x 1,0 cm ließe sich das Gerät problemlos in einer handelsüblichen Zündholzschachtel unterbringen. Als Besonderheit verfügt das NanoTalk neben den herkömmlichen acht PMR446-Frequenzen auch über 16 Kanäle im Frequenzbereich 446,1 bis 446,2 MHz für digitale Sprach- bzw. Datenübertragung. Dieser Frequenzbereich war im April 2006 von der Bundesnetzagentur freigegeben worden. (FM-Das Funkmagazin)26.6.2009 Alfred Brandt verstorbenDer stellvertretende Vorsitzende des DAKfCBNF, Alfred Brandt, ist am 21. Juni 2009 im Alter von 73 Jahren verstorben. Alfred Brandt bekleidete das Amt des stellvertretenden DAKfCBNF-Vorsitzenden ununterbrochen seit dem Jahre 1998. Zuvor war er stellvertretender Bundesvorsitzender der DAKfCBNF-Mitgliedsvereinigung AFD, der er seit 1985 angehörte. Trotz schwerer Krankheit hatte sich Alfred Brandt stets konsequent für die Belange des DAKfCBNF eingesetzt und dessen Arbeit aktiv unterstützt. (FM-Das Funkmagazin)18.6.2009 Neues "Meinungsforum für CB-Funk" eröffnetDer ehemalige langjährige Vorsitzende des "1. CB-Vereins Aachen e.V.", Dieter Contzen, hat im Internet ein sog. "unabhängiges Meinungsforum für CB-Funk" eröffnet. Dieter Contzen (Rufzeichen: "Jupiter01AC") vertritt die Auffassung, dass es im CB-Funk "sehr viele Selbstdarsteller" gebe, denen es "nicht um die Sache CB-Funk, sondern um ihre eigenen Interessen und Machtpositionen" gehe. Mit seinem neuen Forum möchte er "die Interessen der CB-Basis zusammenführen und für jeden ersichtlich machen". (FM-Das Funkmagazin)6.6.2009 Neu von Alan: PMR446-Funkgerät mit KurbelgeneratorEin außergewöhnliches PMR446-Funkgerät mit der Bezeichnung "BASE CAMP" bringt die Firma Alan Electronics demnächst auf den deutschen Markt. Das "BASE CAMP" verfügt als Besonderheit über einen Kurbelgenerator, mit dem sich ein eingebauter Nickel-Metallhydrid-Akku aufladen lässt. Damit ist das Gerät völlig unabhängig von Batterien und externen Stromquellen. Über einen USB-Port können mit dem Kurbelgenerator auch die Akkus von MP3-Playern und Handys aufgeladen werden. Der PMR446-Teil des "BASE CAMP" umfasst die üblichen acht Kanäle mit einer Sendeleistung von 0,5 Watt EIRP und CTCSS/DCS-Tonsquelch. Mitgeliefert wird ein externes Mikrofon mit PTT-Taste; Anschlüsse für andere Mikrofone, Lautsprecher oder Headsets sind vorhanden. Daneben verfügt das Gerät auch über ein MW/UKW-Radio und einen Empfänger für das Marine-Band 156,3-162 MHz. Ferner ist ein (nicht näher beschriebener) SOS-Signalgeber vorhanden. Die gesamte Technik ist in einem kompakten Gehäuse (120x180x55 mm) mit Tragegriff untergebracht, in das auch eine Taschenlampe integriert wurde. (FM-Das Funkmagazin)2.6.2009 Europäischer CB-Markt stabil - 675.800 Geräte im Jahre 2007 verkauftIn Europa wurden im Jahre 2007 ca. 675.800 CB-Mobil- und Handfunkgeräte verkauft. Das geht aus einem Dokument des europäischen Normungsinstituts ETSI hervor. Von den insgesamt 675.800 verkauften Geräten waren 646.500 Mobilfunkgeräte und 29.300 Handfunkgeräte. Aufgeschlüsselt nach Modulationsarten entfallen bei den Mobilgeräten 580.000 Stück auf AM/FM-Geräte, 12.000 auf FM-Geräte und 51.500 auf AM-Geräte. Kombinierte AM/FM/SBB-Mobilgeräte bilden mit 3000 Stück das Schlusslicht. Bei den Handfunkgeräten wurden 21.100 AM/FM-Geräte, 4000 FM-Geräte und 4200 AM-Geräte verkauft. CB-Feststationen werden in der Statistik nur am Rande erwähnt; ihr Anteil macht ca. 5 % der Gesamtzahl der Mobilgeräte aus. Der europäische CB-Gerätemarkt wird in dem ETSI-Bericht als stabil bezeichnet, signifikante Wachstumsraten seien nicht erkennbar. Der hohe Anteil von Mobilfunkstationen wird auf die große Zahl der Trucker zurückgeführt, für die CB-Funk nach wie vor ein wichtiges Kommunikationsmittel darstellt. (FM-Das Funkmagazin)16.5.2009 DFA wiederholte Vorstands- und PräsidiumswahlAm 16. Mai 2009 fand in Neustadt (Hessen) eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Deutschen Funk-Allianz (DFA) statt. Die außerordentliche Mitgliederversammlung war einberufen worden, um die Wahlen von Vorstand und Präsidium des Vereins zu wiederholen. Bereits auf der DFA-Frühjahrstagung am 28. März 2009 hatten Wahlen von Vorstand und Präsidium stattgefunden (das Funkmagazin berichtete). Dabei wurde u.a. Angelika Bestobka als Revisorin und in einem späteren Wahlgang als Schriftführerin in den Vorstand gewählt. Später stellte sich heraus, dass ein solches Doppelamt nicht mit der Satzung der DFA vereinbar ist. Aus diesem Grunde wurden die Wahlen nunmehr wiederholt. Anwesend waren zwölf stimmberechtigte Delegierte aus acht Mitgliedsvereinigungen. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis:Vorsitzender: Harald Westermann / Stellv. Vorsitzender: Randolph Rauer / Kassenwart: Walter NehrenheimSchriftführerin: Angelika Bestobka / Präsident: Hans Bestobka / 2. Beisitzer: Kurt Lorsbach (das Amt der 1. Beisitzerin Birgit Biehl stand noch nicht zur Wahl) / Revisoren: Anna Nitner und Michaela Hoppe (FM-Das Funkmagazin)26.4.2009 DAKfCBNF tagte in Wildeck-ObersuhlAm 25. April 2009 fand in Wildeck-Obersuhl die Arbeitstagung des Deutschen Arbeitskreises für CB- und Notfunk (DAKfCBNF) statt. Zu der Veranstaltung waren ausschließlich die Mitgliedsvereinigungen des DAKfCBNF eingeladen worden. Gäste und Vertreter der Presse waren nicht anwesend. Bei den anstehenden Wahlen wurde Bernd Böhle als Vorsitzender wiedergewählt. Neuer Geschäftsführer des Vereins ist Heinz-Hermann Kück.Nach Angaben von Teilnehmern gab es auf der Tagung in Wildeck-Obersuhl keine besonderen Highlights. Anträge und Dringlichkeitsanträge wurden nicht gestellt. Weitere Informationen liegen nicht vor. Bereits am Vorabend tagten am selben Ort die DAKfCBNF-Arbeitsgemeinschaften "Funkhilfe" und "Funksignalsuche". Im Gegensatz zum Mutterverein waren dort Gäste "herzlich willkommen". (FM-Das Funkmagazin)9.4.2009 Server "Europafunker.de" wechselt zu FRNDer Sprachfunknetzwerk-Server "Europafunker.de" verabschiedet sich vom eQSO-System und wechselt zu "Free Radio Network" (FRN). Dies gaben die Betreiber des Servers, Silke Preut und Hans Bestobka, bekannt. Als Gründe nennen die Serverbetreiber Unstimmigkeiten mit einigen Funkern sowie "Entführungen" des Servers. Nach Darstellung der Betreiber weist die eQSO-Software viele überflüssige offene Ports auf, die es Hackern ermöglichen, eQSO-Systeme zu manipulieren. In der Vergangenheit gab es offenbar mehrere solcher Hacker-Angriffe, bei denen Zugriffe auf den Server von "Europafunker.de" auf andere Adressen umgeleitet wurden. (FM-Das Funkmagazin)30.1.2009 51 CB-Funk-Kanäle in der Slowakischen RepublikWie erst jetzt bekannt wurde, sind bereits seit dem Jahre 2005 in der Slowakischen Republik 51 Kanäle für den CB-Funk freigegeben. Es handelt sich dabei um die 40 "CEPT-Kanäle" im Frequenzbereich 26.965 bis 27.405 kHz sowie elf Kanäle im Frequenzbereich 26.855 bis 26.955 kHz, die den deutschen Kanälen 70 bis 80 entsprechen. (FM-Das Funkmagazin)18.01.2009 Ralf Alber feiert 25-jähriges Jubiläum beim "Funkspruch Weil der Stadt"Mit der ersten Funkspruch-Ausgabe im Januar 2009 feierte Ralf Alber sein 25-jähriges Jubiläum als Redakteur und Sprecher. Am 15. Januar 1984 hatte Ralf Alber zum ersten Mal die beliebte Funkspruch-Sendung moderiert. Damals wurde der Funkspruch noch live mit einer "Grundig CBM 100" auf Kanal 15 in der Modulationsart AM ausgestrahlt. Seitdem ist Ralf Alber bei jeder Sendung (mit einer krankheitsbedingten Ausnahme) dabei. Seit 1989 wird er bei dieser Tätigkeit tatkräftig von seiner Frau Constanze ("Kleine Lady") unterstützt. Der "Funkspruch Weil der Stadt" wurde im August 1978 von der CB-Station "Waldeck" gegründet und ab 1981 von der Station "Sperber" betrieben. Im Januar 1984 übernahm Ralf Alber die Leitung und Moderation des Funkspruchs. (FM-Das Funkmagazin)

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